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An beiden Grundschulen der Samtgemeinde Sachsenhagen muss in EDV-Ausstattung für Schüler investiert werden

Lernen an neuen Computern – Wer soll das bezahlen?

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Einstimmig hat sich der Schulausschuss der Samtgemeinde Sachsenhagen für die Neuausstattung des Computerraums in der Grundschule Hagenburg ausgesprochen. Auch in Sachsenhagen sind weitere Investitionen in die Ausstattung der elektronischen Datenverarbeitung erforderlich.

veröffentlicht am 17.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:22 Uhr

Die gesamte Hardware des Computerraums der Wilhelm-Bock-Grundschule in Hagenburg muss durch technisch zeitgemäße EDV-Geräte ersetzt werden. Mit einem entsprechenden Antrag der Grundschule hat sich der Schulausschuss der Samtgemeinde in seiner jüngsten Sitzung auseinandergesetzt.

Rund 14 000 bis 18 000 Euro soll die Neuanschaffung und Installation kosten, die Systempflege ist nach den Worten von Schulleiterin Sonja Fibiger mittels eines Wartungsvertrags für zwei Jahre gesichert. Die Ausschussmitglieder empfahlen die Ausgabe einstimmig.

Auch die Gerda-Philippsohn-Grundschule in Sachsenhagen benötigt weitere Anschaffungen im PC-Bereich. Nach der Bereitstellung von Notebooks für eine ganze Klasse mithilfe von Geld aus dem Konjunkturprogramm steht nun die Frage dauerhafter Wartung auf der Tagesordnung.

Für gespendete Rechner des Finanzamtes, die jeweils in der Klasse aufgestellt werden, müssen Betriebssysteme und Software besorgt werden, weitere Arbeiten an Netzwerk und Rooter stehen außerdem bevor.

Samtgemeindebürgermeister Arthur Adam sagte zu, sich „um die günstigste Lösung zu bemühen“, eventuell auch eine gemeinsame Lösung für die beiden Schulen zu finden. Ob dafür, wie von den beiden Schulen beantragt, der Etat künftig wegen der zusätzlichen EDV-Ausgaben aufgestockt wird, ist noch nicht entschieden.

Beide Schulleiterinnen wiesen darauf hin, dass aus dem jeweiligen Etat (14 200 Euro für Sachsenhagen) und (13 500 Euro für Hagenburg) auch alle Sportgeräte bezahlt werden müssten, die in den jeweiligen Turnhallen kaputt gingen – auch wenn dies von den Vereinen verursacht worden sei.

Diese Kosten könnten aus den Etats herausgenommen werden, sagte Adam auf Nachfrage, allerdings müsse dann auch das Budget entsprechend gekürzt werden.

Dies könne nicht angehen, sagte Ausschussmitglied Oliver Cavaiani. Man könne den Schulen nicht etwas schenken, und ihnen das gleich wieder wegnehmen. Die von Cavaiani ins Spiel gebrachte „Hallenmiete“ für die Vereine, lehnte Adam ab. Dies sei politisch nicht gewollt.




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