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Bückeburger Pfadfinder beteiligen sich an Friedenslichtaktion / Motto in diesem Jahr: Mit Frieden gewinnen alle

Licht aus der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem

Bückeburg (jp). Am 3. Advent ist das Friedenslicht aus Bethlehem in Bückeburg eingetroffen. Traditionell nutzten die Bückeburger Pfadfinder vom Stamm der Bilche den Abschlussabend des städtischen Weihnachtsmarkts, um das Licht im Rahmen einer kleinen Andacht auf der Bühne vor der Stadtkirche an die beteiligten Kirchengemeinden zu übergeben. Zuvor hatten die Pfadfinder das Friedenslicht wie in jedem Jahr aus Hannover abgeholt, wo eine feierliche Aussendefeier in der Michaeliskirche in Ricklingen stattgefunden hatte.

veröffentlicht am 18.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

„Mit Frieden gewinnen alle“ steht als Motto in diesem Jahr über der Friedenslichtaktion in Deutschland. Bereits seit 1986 wird alljährlich die in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündete Flamme von Pfadfindern nach Wien und von dort während am dritten Adventswochenende in zahlreiche Länder Europas gebracht. Von den großen Städten wiederum wird das Friedenslicht in Kirchengemeinden, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime weitergetragen, um dort an Heiligabend die Weihnachtskerzen zu entzünden.

Initiiert wurde die Friedenslichtaktion vor 26 Jahren vom Österreichischen Rundfunk. Seit Mitte der 90er Jahre beteiligen sich der Bund deutscher Pfadfinder (BdP), die deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) daran, um mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen für Völkerverständigung, Frieden und Gerechtigkeit zu setzen. Die lange Stafette der Pfadfinder, die die Flamme weiterreicht, solle dabei zeigen, dass es beim Frieden keinen ersten, zweiten und dritten Platz, sondern nur Gewinner gibt, erklärte Pfadfinder-Leiter Stephan Specht auf der Bühne vor der Bückeburger Stadtkirche.

„Ihr bringt ein Licht in diese Stadt“, meinte Pastor Jan-Uwe Zapke, der für die evangelisch-lutherische Stadtkirchengemeinde Bückeburg das Friedenslicht entgegennahm. Das Friedenslicht und das Engagement der Pfadfinder seien bemerkenswert nicht nur vor dem Hintergrund der politischen Situation in Palästina, wo derzeit wenig realistische Aussicht auf Frieden herrsche, sondern auch angesichts der zurückliegenden Ereignisse in Bückeburg. Hiermit dürfte Zapke, ohne es auszusprechen, die teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksgerichteten Jugendlichen in Bückeburg gemeint haben.

Von der Bühne vor der Stadtkirche nahm das Friedenslicht seinen Weg in verschiedene Kirchengemeinden in Bückeburg, Rinteln und Obernkirchen. Am Heiligen Abend werden die Pfadfinder vom Stamm der Bilche das Friedenslicht um 16 Uhr in den Krippenspiel-Gottesdienst mit Pastor Zapke in der Bückeburger Stadtkirche und um 17 Uhr in die Christmette mit Pastor Wieland Kastning in der Jetenburger Kirche bringen.




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