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Größerer Neubau am gleichen Standort an der Hannoverschen Straße geplant

Lidl-Markt wird abgerissen

BÜCKEBURG. Der Lidl-Markt an der Hannoverschen Straße wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Statt einer Verkaufsfläche von 970 Quadratmetern wird der neue Markt eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern haben. Das neue Marktgebäude wird um 90 Grad gedreht und dann parallel zur Ahnser Straße stehen. Der Eingangsbereich und die Parkflächen werden in Richtung Hannoversche Straße entstehen. Unter Einbeziehung einer Gartenfläche eines benachbarten Hauses wird der Markt künftig 80 statt 72 Parkplätze haben. Der vorhandene Baumbestand muss erhalten bleiben. Ein Zeitpunkt zur Umsetzung des Vorhabens ist noch nicht bekannt.

veröffentlicht am 14.06.2019 um 13:30 Uhr

Der Lidl-Markt an der Hannoverschen Straße wird abgerissen und durch einen um 90 Grad gedrehten Neubau ersetzt. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Dass die Baupläne umgesetzt werden können, dafür sorgte der Bau- und Umweltausschuss auf seiner Sitzung am Donnerstagabend. Er sprach sich einstimmig für den Aufstellungsbeschluss für die 3. Änderung des B-Plans 2 A „Kreuzbreite“ auf. Angesichts der kurz vor der Verabschiedung stehenden Überarbeitung des Einzelhandelsgutachtens, gab es denn auch einige Diskussionen im Ausschuss. Denn das Einzelhandelsgutachten schließt in der Kreuzbreite eigentlich zum einen Märkte aus, die eine Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern und deren Sortiment innenstadtschädlich sein kann.

Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg ausführte, lasse eine gutachterliche Verträglichkeitsanalyse aber keine negativen städtebaulichen Auswirkungen und Entwicklungen auf den innerstädtischen zentralen Versorgungsbereich erkennen. Das Bauvorhaben sei kongruent mit den landesplanerischen Vorgaben und entspreche den Zielsetzungen und Empfehlungen des aktualisierten Einzelhandelskonzeptes. Sassenberg: „Der Markt ist mit seiner Lage eigentlich ein Zwitter und versorge bereits Bereiche der Innenstadt.“ Es sei „nicht ganz einfach gewesen“, schlussendlich sei aber auch der Landkreis mit dem größeren Neubau einverstanden gewesen.

Ausführungen, die den Ratsherren Andreas Paul Schöniger (Freie Wähler) zum ewigen Zankapfel Ansiedlung eines Drogeriemarktes in der Kreuzbreite zu der Frage veranlassten, warum der Lidl auf 1200 Quadratmeter erweitert werden dürfe, warum aber 100 Meter weiter kein DM-Drogeriemarkt gebaut werden dürfe. Er erntete damit Widerspruch von der Ausschussvorsitzenden Sandra Schauer (SPD), die darauf verwies, dass es hier um Lidl und nicht DM gehe. Ratsherr Wilhelm Klusmeier (Grüne) freute sich, dass an gleicher Stelle neu gebaut wird und nicht ein weiterer Leerstand hinterlassen wird.




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