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TuS empfängt am Sonntag um 15 Uhr den TKH zum Derby

Lindhorst baut auf die Ferndistanz Hannover setzt auf die Center

Basketball (rh). Mit einem Punkt nach Verlängerung verlor der TuS Lindhorst sein Auftaktspiel in der Oberliga bei der BG 74 Göttingen. Natürlich fuhren die Lindhorster mit hängenden Köpfen nach Hause.

veröffentlicht am 28.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

"Das Spiel muss schnellstens raus aus den Köpfen. Die Saison geht weiter und das Derby am Sonntag um 15 Uhr in eigener Halle gegen den TK Hannover muss mit voller Konzentration angegangen werden. Auch hier sind wir nicht chancenlos", stellt Spielertrainer Heinrich Gerhardt fest. Fakt ist, dass die Mannschaft eine prima Vorstellung in Göttingen abgegeben hat, die Hoffnung auf eine erfolgreichere zweite Saison in der Oberliga macht. "Nicht immer werden wir mit einer solch ruppigen und unfairen Gangart konfrontiert, wie es von den erfahrenen Göttinger Spielern meist unbestraft praktiziert wurde", stellt TuS-Abteilungsleiter Rainer Hempelt fest. Sowohl beim TuS Lindhorst als auch beim TK Hannover geht man von einer heiß umkämpften Begegnung aus. Dem Vizemeister der letzten Saison sind die Fortschritte des Nachbarn nicht unbemerkt geblieben. Bereits in der ersten Lindhorster Oberligasaison gab es zwischen diesen beiden Mannschaften gute Spiele mit recht knappen Siegen, damals noch für den TKH. Diesmal möchte der TuS den Spieß umdrehen und da können die Lindhorster getrost aus der Leistung in Göttingen Positives ziehen. Die Trefferquote aus der Halb- und Ferndistanz (11 Dreier) war gut, das Spiel unter dem Brett ist noch ausbaufähig. Achten muss der TuS besonders auf die Center des TKH. Hier muss sich die TuS-Abwehr einiges einfallen lassen, denn das ist das Prunkstück der Hannoveraner. Durch die Zugänge Eugen Judt und Christian Blome ist das Angriffsspiel des TuS variabler geworden. Im Aufbau haben Gerhardt und Judt in Göttingen schon überraschend gut harmoniert und mit Blome kommt eine ruhige Komponente in das Angriffsspiel dazu. Nicht schlecht, aber durch seine frühe Foulbelastung doch merklich verunsichert, war in Göttingen Christian Brenneke. Gegen den TKH wird wieder ein ganz anderer Forward zu sehen sein.




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