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80:94-Niederlage bei der BG Braunschweig / Zur Halbzeit führte der TuS noch mit 45:43

Lindhorster Spieler finden nicht zu ihrer Form

Basketball (rh). Die Oberliga-Herren des TuS Lindhorst verloren bei der BG Braunschweig 80:94 (45:43). Dabei erwies sich das Schiedsrichtergespann mit vielen Fehlentscheidungen als nicht oberligatauglich.

veröffentlicht am 05.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Der TuS Lindhorst wird mit dieser Niederlage in Braunschweig leben können, war man doch bereits im Vorfeld durch den sehr hart erkämpften Sieg des VfL Hameln in Braunschweig gewarnt. Auf der anderen Seite war das Spiel auch durchaus zu gewinnen. Leider erreichte die Mannschaft nie die Geschlossenheit der letzten drei Spiele. Zu viele Spieler hatten zu viel mit ihrer eigenen Form zu tun, als dass da ein geschlossenes Mannschaftsspiel hätte aufkommen können. Erfreulich die weitere Formsteigerung von Sebastian Glänzer, der sich nun auch in der ersten Mannschaft mehr und mehr Respekt verschafft und zu einem entscheidenden Faktor wird. Er war klar der stärkste der vier Lindhorster Center. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack des TuS, die mit engagiertem Spiel und ordentlicher Trefferquote sich einen Vorsprung herauswerfen konnten. Mit 33:23 (15. Minute) und noch mit neun Punkten Vorsprung 90 Sekunden vor der Pause schien alles zu Gunsten der Schaumburger zu laufen. Einige Unachtsamkeiten kurz vor dem Wechsel ließen dann die BG noch auf zwei Punkte bis zum Seitenwechsel heran kommen. Im dritten Viertel lief dann wenig für den TuS. Gerade da, wo man es am wenigsten erwartet hatte, unter den Körben gegen vier große Lindhorster Center, bekam der Gastgeber jetzt ein Übergewicht und konnte sich bis auf 14 Punkte Differenz absetzen. Das Schlussviertel war dann Kampf pur. Mit der Brechstange wehrte sich vor allem der bereits arg "demolierte" Christian Brenneke gegen die drohende Niederlage. Seine drei mit aller Gewalt erzwungenen Dreier brachten den TuS noch einmal auf sieben Punkte heran. Die Verletzung von Victor Burhanau und die nach wie vor vorhandenen Probleme in der Abwehr unter den Körben machten aber letztlich alle Chancen zunichte. Eine Niederlage, die zwar unnötig war - mit der man aber leben kann! TuS: Allak 2, Burhanau 12, Judt 2, Weinert 5, Gerhardt 19, Glänzer 12, Bednareck 4, Brenneke 23, Blome 1.




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