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Bückeburger Schützen haben sich computergesteuerte Schießanlage zugelegt

Lohnende Investition

Bückeburg. Nicht nur über die finanzielle Situation des Schützenvereins Bückeburg gab es auf der jüngsten Jahresversammlung Grund zur Freude: Zwar hatte der Verein im abgelaufenen Jahr 2015 die gewaltige Investition für die computergesteuerte und vollelektronische Meyton-Schießanlage auf seinen Luftgewehrständen zu stemmen, doch dank eines Zuschusses von 5000 Euro durch die Stadt Bückeburg, vieler Eigenleistungen und einer beträchtlichen Zahl von Spenden aus den Reihen der Mitglieder blieben die Vereinsfinanzen dennoch im Lot. „Das Spendenaufkommen für die neue Anlage hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, freute sich Kassierer Heinz Hägermann. „Auch deshalb haben wir uns bei der Beschaffung nicht übernommen.“ Und der scheidende Vereinsvorsitzende Rolf Netzer konstatierte zufrieden: „Der Verein hält zusammen, wenn es darauf ankommt.“

veröffentlicht am 23.02.2016 um 11:48 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:29 Uhr

Gelohnt hat sich das kürzlich fertiggestellte System, bei dem die Auswertung der Schießergebnisse computergesteuert mittels Infrarotlichtschranken vonstatten geht, allemal: „Die Anlage wird einfach phänomenal angenommen“, berichtete Sportleiter Georg Zwirkowski. Zum ersten Mal seit Jahren habe er es erlebt, dass es beim Training auf den Luftgewehrständen so voll war, dass einzelne Schützen warten mussten. Auch für neue Mitglieder dürfte die hochmoderne Schießanlage Magnetwirkung haben. Bereits jetzt zeigt die Kurve der Mitgliederentwicklung beim Schützenverein Bückeburg mit einem Zuwachs von 16 auf nunmehr 289 Mitglieder klar nach oben.

Allerdings mit einem unübersehbaren Wermutstropfen: Auf die Altersstruktur hatte der Zuwachs bislang keinen nachhaltigen Einfluss. Weiterhin machen laut Heinz Hägermann Alters- und Seniorenschützen mehr als die Hälfte der Mitglieder aus, die Jugendabteilung fristet weiter ein Schattendasein.

Zahlreiche Mitglieder waren auch in diesem Jahr für langjährige Mitgliedschaft und hohe Verdienste um den Verein zu ehren. Die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund erhielt dabei Walter Meier. Silber für 25 Jahre ging an Ursula Weiss, Norbert Schilling, Klaus Rohrbach und Hans Nolte. Ursula Weiss konnte sich auch über die Vereinsnadel in Gold freuen, mit der ihr Einsatz für den Verein honoriert wurde. Die Ehrennadel in Silber erhielten Manfred Müller und Andreas Schmidt, Bronze ging an Günther Glöckner, Manfred Heitmann, Tobias Heitmann, Markus Monhart und Ingo Thuns-Braeuer.

Die äußerst selten verliehene Kachel des Schützenvereins Bückeburg erhielt mit Sigrid Schmolke eine Schützin, die seit Jahrzehnten herausragende sportliche Ergebnisse für den Verein erzielt.jp




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