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Über das Leben und Wirken Martin Luthers

Luther-Projekt an der KGS

SALZHEMMENDORF. In dem „Anschlag der 95 Thesen“ von Martin Luther an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg werden Missstände in der Kirche und die Verbreitung des Ablasshandels angeprangert.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 00:00 Uhr

Stolte Christiane

Autor

Reporterin

Damit begann die Reformation, die christliche Kirche spaltete sich in einen katholischen und evangelischen Bereich. Martin Luther war bestrebt, das Wort Gottes, also die Bibel, ins Deutsche zu übersetzen, die Texte lebensnah, volkstümlich und bildhaft zu gestalten (Luther: Man muss dem Volk aufs Maul schauen) und so dem „gemeinen Volk“ zugänglich zu machen. Das war ihm aber auch nur möglich geworden, weil zeitgleich Gutenberg den Buchdruck erfand und dadurch die „Heilige Schrift“ rasch verbreitung fand.

Solche historischen Ereignisse werden gern von den Schulen übernommen und in den Geschichtsunterricht integriert. Das war jetzt auch bei der KGS in Salzhemmendorf der Fall. Hier waren speziell die Jahrgänge der 8. Klassen betroffen, die sich mit der Geschichte um Luther und der Reformation befassten und in sechs Stationen den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 vorstellten. Fachbereichsleiterin Anne-Katrin Multhoff erarbeitete als Verantwortliche dieses Projekt und meinte dazu: „Für die Kinder heute ist es nicht anders, als es uns früher erging. Geschichte, die so lange zurückliegt und zu der man meint, keinen Bezug mehr zu haben, weckt nur wenig Interesse. Deshalb war es für uns wichtig, das Leben und Wirken Martin Luthers in sechs Stationen vorzustellen und die Wirkung in der heutigen Zeit aufzuzeigen.“

In sechs Stationen waren die Achtklässler aktiv, teils mit Kostümen, um die Mitschüler über das Leben im Mittelalter, den Buchdruck, Ablasshandel und Fegefeuer, Luthers Gewittererlebnis, den Anschlag der 95 Thesen, sowie die Veränderung des Gottesbildes und ihre Auswirkung auf die heutige Zeit aufzuzeigen. „Es war schön, zu sehen, wie sich die Schüler in ihre Aufgaben steigerten und damit mehr an die Jüngeren herüberbrachten als wenn man es im Unterricht bespricht“, so die Fachbereichsleiterin.




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