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Ungewöhnlicher Auftritt bleibt in Erinnerung / Noch Sänger gesucht

Männergesangvereins singt in der Dresdener Semperoper

Bückeburg. Geselliger Höhepunkt war für den Bückeburger Männergesangverein im Herbst ein Wochenende in Sachsens Landeshauptstadt Dresden. Mit einem zünftigen Mollenfrühstück am ehemaligen Grenzübergang Helmstedt/Marienborn überraschte der Chor alle mitgefahrenen Sänger und Förderer des Chores. Nach einer Stippvisite im Jagd- und Lustschloss Moritzburg vor den Toren Dresdens wurde der Chor in der Radeberger Exportbier-Brauerei zur Bierprobe und Führung erwartet.

veröffentlicht am 01.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Sangesbruder Erwin Hampel versüßte die lange Busfahrt durch die östlichen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen mit vielen fachkundigen Informationen über die Geschichte, Wirtschaft, Infrastruktur, Kultur und sonst Wissenswertem aus der ehemaligen DDR. Am nächsten Vormittag nahm sich der Chor ausgiebig Zeit, Dresdens Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Ein geführter Stadtrundgang zu den großen Sehenswürdigkeiten wie dem Zwinger war hoch interessant. Mit dem Bus wurde die Besichtigungstour fortgesetzt und endete am "Blauen Wunder". Bei der anschließenden Besichtigung der Semper-Oper bekam der Männerchor die Erlaubnis, für die zahlreichen anwesenden Gruppen eine Kostprobe seines Könnens zu geben. So waren die Besucher und Opern-Führerinnen sichtlich von der Sangeskunst beeindruckt, als das bewegte "My Lord, what a Mornin'" in den Hallen der Semper-Oper erklang. Am Nachmittag wurde das imposante Bauwerk der Frauenkirche besichtigt. Die Abende in "Elbflorenz" standen den Bückeburger Sängern zur freien Erkundung zur Verfügung. Dunkle Keller mit mittelalterlichen Essgewohnheiten, vornehme Straßencafés und zünftige Bierkneipen luden zum Verweilen ein. Auf dem Rückweg ging es nach Weimar, Deutschlands erster "Kulturhauptstadt Europas". Der Geist der deutschen Klassik ist dort allgegenwärtig: Lukas Cranach, Bach, Goethe, Schiller, Herzogin Anna Amalia und natürlich Johann Gottfried Herder, der den Bückeburgern durch seine Schaffensphase in der Residenzstadt wohl bekannt ist. Bei einer kurzen, aber intensiven Stadtführung wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bestaunt. Der Männergesangverein sucht noch neue Sänger. Er bietet ein interessantes Repertoire, regelmäßige Auftritte, Geselligkeit, schöne Chorfahrten und vieles mehr. Chorproben finden immer donnerstags ab 20 Uhr im "Le-Theule-Saal" im Bückeburger Ratskeller statt. Sangeslustige sollten einfach einmal vorbei schauen.




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