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Gedenkstein erinnert an Infanterieregiment 58 / Widerständler war Kommandeur

Mahnung zu verantwortungsvollem Umgang mit den anvertrauten Soldaten

Bückeburg (wop). Dieser Tage ist in der Jägerkaserne ein Gedenkstein für das ehemalige Infanterieregiment 58 aufgestellt worden. Bückeburg war die militärische Heimat des III. Bataillons dieses Regiments, das erste war in Minden, das zweite in Herford stationiert. 1942 war der spätere Widerstandskämpfer Henning von Tresckow Kommandeur des Regiments.

veröffentlicht am 15.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 01:21 Uhr

Nach Auflösung der Traditionsgemeinschaft soll mit dem Stein der gefallenen, vermissten und inzwischen verstorbenen Soldaten des Regiments gedacht werden. Wie der Lehrgruppenkommandeur, Oberstleutnant Andreas Henne, bei der Enthüllung ausführte, soll er aber auch an die soldatischen Leistungen des Regiments erinnern, dessen Angehörige trotz erheblicher Defizite in Ausstattung und Versorgung Beispielhaftes geleistet hätten und mehrfach im Wehrmachtsbericht erwähnt worden seien. Drittens soll der Stein als Mahnung für Soldaten und Politiker dienen, mit den anvertrauten Soldaten verantwortungsvoll umzugehen.

Neben den Soldaten war bei der kurzen Zeremonie auch der letzte Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft ehemaliges Infanterieregiment 58, Freiherr von Nolcken, anwesend.




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