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Ausscheidende Vorsitzende des Museumsvereins würdigt Engagement der Mitarbeiterschaft

„Man kann nicht genug Danke sagen“

BÜCKEBURG. Edeltraut Müller hat den größten Teil ihres letzten Jahresbericht als Vorsitzende des Museumsvereins darauf verwendet, sich bei der Mitarbeiterschaft für deren Mittun zu bedanken. „Ich finde, dass Museumsleiterin Dr. Anke Twachtmann-Schlichter und ich nicht genug Danke sagen können, doppelt hält besser“, gab die frühere Bürgermeisterin Bückeburgs zu verstehen.

veröffentlicht am 17.04.2018 um 12:55 Uhr
aktualisiert am 17.04.2018 um 17:10 Uhr

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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. Edeltraut Müller hat den größten Teil ihres letzten Jahresbericht als Vorsitzende des Museumsvereins darauf verwendet, sich ausführlich bei der gesamten Mitarbeiterschaft für deren Mittun zu bedanken. „Ich finde, dass die Museumsleiterin Dr. Anke Twachtmann-Schlichter und ich nicht genug Danke sagen können, doppelt hält besser“, gab die frühere Bürgermeisterin Bückeburgs zu verstehen. „Falls ich jemanden vergessen habe, bitte ich um Nachsicht.“

Einen besonderen Stellenwert räumte Müller dem Engagement der Museumsleiterin ein. „Sie ist der Motor des Hauses und versteht es hervorragend, unser Museum nach außen zu vertreten, sie ist die große treibende Kraft“, lobte die Vorsitzende der aktuell 80 Mitglieder zählenden Gemeinschaft.

Aus den Aktivitäten des zurückliegenden Jahres hob die Berichterstatterin die Lange Nacht der Kultur und den Lebendigen Adventskalender hervor. Im Verlauf der Kulturnacht verzeichnete das Haus mehr als 1000 Besucher. „Manche von ihnen sind den gesamten Abend bei uns geblieben, weil es ihnen hier so gut gefallen hat“, rief Müller ins Gedächtnis. Ebenfalls auf gute Resonanz sei die von Pastor Ingo Röder gestaltete vorweihnachtliche Zusammenkunft gestoßen. Beide Veranstaltungen stehen auch auf dem 2018er Programm.

Wie Twachtmann-Schlichter mitteilte, laufen darüber hinaus Vorbereitungen für eine von einer Studentin betreute Tagebuch-Aktion und für eine Sonderausstellung, die den vor rund zwei Jahrzehnten gestorbenen Bückeburger Zeichner, Maler und Grafiker Herbert Klingst würdigt. An der Ausgestaltung des Internationalen Museumstages (Sonntag, 13. Mai) wird in diesem Jahr das Blasorchester Bückeburger Jäger beteiligt sein.

Der Bericht von Schatzmeister Udo Bokeloh stellte Einnahmen in Höhe von rund 116 000 Euro Ausgaben in Höhe von rund 107 000 Euro gegenüber. Auf der Einnahmeseite machten Spenden (rund 11 000 Euro), allgemeine Zuschüsse (rund 17 000 Euro) und Zuschüsse der Stadt Bückeburg (76 500 Euro) die größten Posten aus. „Ohne den finanziellen Beistand der Stadt könnten wir den Schlüssel rumdrehen“, verdeutlichte Bokeloh.

In der Spendentruhe des Museums – das Haus ist nach wie vor bei freiem Eintritt zu besuchen – fanden sich mehr als 3000 Euro. Der Wirtschaftsplan des laufenden Jahres orientiert sich in etwa an den Zahlen des Vorjahres.

Bleibt anzumerken, dass das „Museum for City and History of Schaumburg-Lippe“ seit kurzer Zeit auch in englischer Sprache beworben wird. Das am Tag der Hauptversammlung veröffentlichte Faltblatt erinnert an die „homeland friends“, die „one of the oldest muesums in the Weser region“ anno 1890 gegründet haben. „Opening hours: Wednesday to Sunday from 13.00 h to 17.00 h.“

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