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Manchmal wackelt der Kontakt

Röcke (wk). Tagelang hatten die Kinder des Kindergartens „Pusteblume“ an den bunten Lampions gebastelt, dann war der große Moment gekommen. Im stimmungsvollen Schein ihrer aus Tonkarton und Pergamentpapier kreierten kleinen Kunstwerke marschierten sie zusammen mit ihren Eltern und Erzieherinnen durch den Ort. Dabei trafen in gewisser Weise Tradition und Moderne aufeinander. Denn während der für die musikalische Begleitung zuständige Akkordeonspieler Hendrik Runge mit seinem Instrument „unplugged“, also elektronisch unverstärkt, unterwegs war, hatten die Kinder bei der Illumination ihrer Laternen bereits unisono auf batteriebetriebene Beleuchtungen gesetzt. Das sich früher mitunter ungewollt ereignete Aufbrennen einer Laterne gehörte somit zwar der Vergangenheit an, die neue Technik hatte manchmal aber auch ihre Tücken. Dies mussten jene Kindergartenkinder feststellen, die bei ihren Lampions bisweilen mit einem Wackelkontakt zu kämpfen hatten oder bei denen die Batterien vorzeitig am Ende waren. Dem Gesamtvergnügen tat dies indes keinen Abbruch. Zumal es offensichtlich auch noch andere gute Gründe gab, an dem Laternenumzug teilzunehmen: „Weil man da lange aufbleiben darf“, hatte sich etwa Franziska Steffen (4) schon lange auf diesen Abend gefreut. Nebenbei verriet sie, dass es gar nicht so leicht gewesen sei, die vielen Sonnenstrahlen ihrer leuchtenden Laterne aus Pappe auszuschneiden und kreisförmig auf ihren Lampion aufzukleben.

veröffentlicht am 05.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:21 Uhr




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