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Trotzdem macht Horst Tebbe Karriere bei der Stadt – Abschied nach über 47 Jahren

„Manchmal zu salopp und temperamentlos“

Bückeburg (rc). Alles, was in der Stadt Rang und Namen hat oder hatte, sowie alte Weggefährten und Freunde – insgesamt rund 150 – waren gestern Morgen ins Rathaus geströmt, um Stadtkämmerer Horst Tebbe nach 47 Jahren und neun Monaten Dienstzeit in den wohl verdienten Ruhestand zu verabschieden. Aus der Partnerstadt Zuidplas, ehemals Nieuwerkerk, war extra eine Delegation angereist, um dabei zu sein. Hans Houter: „Wir wollen hier sein, weil wir uns von einem Freund verabschieden wollen, der sich immer ausgezeichnet um uns gekümmert hat.“

veröffentlicht am 15.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

„Er kann unglaublich logisch denken und Dinge auf den Punkt bringen“, würdigte Bürgermeister Reiner Brombach die Verdienste des Mannes, der 20 Jahre Stadtkämmerer in Bückeburg war. Tebbe sei als „Zahlenmensch“ bekannt gewesen. Und darauf anspielend, dass der Kämmerer in seiner Schulzeit Mathe nicht mochte: „Auch Lehrer können irren.“ Tebbe sei ein „vorsichtiger Kämmerer“ gewesen: „Er hat der Stadt gutgetan.“ Zitate aus der Personalakte: „Offen, bescheiden, ehrlich, kann manchmal lustig sein, manchmal zu salopp, wenig Temperament, muss sich noch im Deutschen verbessern, wirkt manchmal etwas müde, ohne es zu sagen.“ Brombach: „Du hast Dich um Bückeburg verdient gemacht.“

„Offen und ehrlich“ griff Mehrheitschef Bernd Insinger (SPD) auf. Offen und ehrlich habe Tebbe gegenüber der Politik geredet, Hinweise und Tipps für den Hintergrund gegeben. Und: „Bei allen Dingen hat Horst Tebbe die Auswirkungen bedacht.“

47 Jahre und neun Monate Arbeitsleben sind vorbei: Horst Tebbe (r.) nimmt von Bürgermeister Reiner Brombach die Entlassungsurkunde entgegen. Foto: rc




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