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Fahrradaktionstag mit zahlreichen Aktionen / Drahtesel für 50 Cent / Gestretchter Hingucker

Marktplatz erlebt Vielfalt der Veloziped-Szene

Bückeburg (bus). Die enorme Vielfalt der heimischen Veloziped-Szene hat am Sonnabend der Fahrradaktionstag auf dem Bückeburger Marktplatz vor Augen geführt. Die federführend vom Kreisverband Schaumburg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) organisierte Veranstaltung präsentierte ein knappes Dutzend unterschiedlicher Aktivitäten. „Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden“, bilanzierte ADFC-Sprecher Michael Stoewer.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:41 Uhr

Große Magnetwirkung bewies während der sechs Stunden dauernden Kurzweil eine Fahrradversteigerung des städtischen Fundbüros. Das Auktionsteam brachte nahezu alle der 40 angebotenen Drahtesel an den Mann, respektive die Frau. Erfreulich für den Stadtkämmerer: Es wurden wesentlich höhere Preise als bei den sonst auf dem Bauhof veranstalteten Versteigerungen erzielt. Die Erlöse reichten – zum ersten, zum zweiten und zum dritten – von 50 Cent bis 75 Euro. Dass einige Modelle hernach auf dem vom Stadtelternrat koordinierten Flohmarkt aufgetaucht sind, konnte niemand bestätigen.

Ebenfalls rege nachgefragt war die Codierungsaktion der Polizei. Die fünf Einsatzkräfte kamen über weite Strecken ebenso wenig zum Verschnaufen wie die von der Stadtjugendpflege zur Verfügung gestellten „Trike-Räder“. Bei der Firma Pelzing standen mit Zusatzantrieb ausgestattete Hybrid Bikes, bei der Bäder GmbH sogenannte Aquarider im Mittelpunkt des Interesses. Im ADFC-Zelt gab es ausführliche Informationen über die Arbeit des Clubs und Tourenvorschläge, am Stand der Stadt über die Route „Bückeburger Na-Tour“ und den Wettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune 2009“. In diesem Wettstreit winken dem Sieger 25 000 Euro; die Ex-Residenz hat es unter die besten Vier geschafft und erhält demnächst Besuch von einer Bewertungskommission.

Gut ins Bild passte der als Sonderangebot in die Speisekarte der Marktplatz-Gastronomie aufgenommene „Radlerteller“ und der Besuch etlicher mit dem Radl angereister Touristen. Auch der zuweilen per Rikscha das Terrain erkundende Stoewer zog viele Blicke auf sich. Den Hingucker des Tages bildete unterdessen eine schneeweiße, gefühlt zwanzig Meter lange Stretchlimousine, in der sich ein Brautpaar zum Schlosstor chauffieren ließ.

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