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Verbleib in der Leistungsklasse ist das sportliche Ziel / Leichter Mitgliederrückgang im Jugendbereich

Martin Ochman neuer Vorsitzender des TuS Hess. Oldendorf

Fußball (de). Der TuS Hess. Oldendorf hat seine sportlichen Glanzzeiten gehabt. Heute geht es einzig und alleine nur noch ums fußballerische Überleben, wobei zunächst der Verbleib in der Leistungsklasse Ziel ist. Ein weiterer Abstieg dürfte kaum noch verkraftbar sein.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

"Trotz aller Querelen und negativer Erscheinungen - unser Verein lebt", sagte der vor einigen Wochen zurückgetretene Vorsitzende Thomas Henze, der eine Mitgliederversammlung im Sportheim am Waldstadion leitete, die nur von Aktiven der beiden Herrenmannschaften besucht war. Henze zeigte sich zufrieden über einen personellen Zugang im Herrenbereich. Dabei blieb aber nicht unerwähnt, dass es zu einerAusdünnung im Jugendbereich gekommen ist. Das hatte zur Folge, dass teilweise Spielgemeinschaften zu bilden waren, "da wir alleine und aus eigener Kraft keine Elferteams mehr hätten aufstellen können", wie Henze resümierte. Uwe Quindt teilte seine Auffassung, sagte aber auch, dass teilweise vorher geführte Gespräche sicher hilfreich hätten sein können. Durch Spielgemeinschaften dürfen nach seiner Ansicht dem TuS keine Nachwuchsspieler verloren gehen. Für den verhinderten Ralf Meier erläuterte Thomas Henze die Finanzlage des Vereins, den nach wie vor Altschulden gegenüber dem Finanzamt drücken. Sie dürften jetzt beglichen sein. Nun müssen aufgelaufene Verzugszinsen bedient werden. Wenn man trotz erheblicher Verluste finanziell über die Runden gekommen ist, dann nur deshalb, weil derMitgliederstand um 250 weitgehend stabil blieb, ein großer Sponsor dem TuS die Treue hält, der Förderverein weiterhin aktiv ist und auch die heimischen Geldinstitute dem Verein den Hahn nicht abgedreht haben. Die Anwesenden erfuhren, dass man die Kosten im Herrenbereich weiter herunterfahren musste. "Über die Verhältnisse zu leben, wie das früher üblich war, ist längst nicht mehr drin", sagte Henze und stellte fest, dass man aus "Freude am Spiel" beim TuS aktiv ist. Finanzielle Gründe waren es angeblich auch, die zur Trennung von Trainer Klaus Kipke führten. "Sportlich hatten wir an dem Coach nichts auszusetzen." Hinsichtlich der Gestellung von Schiedsrichter für den Spielbetrieb dürfte nach Auffassung von Eckhard Rekate die Durststrecke bald der Vergangenheit angehören. Zum nächsten Lehrgang auf Ebene des NFV-Kreises wird der TuS sieben Kandidaten entsenden. Die Vorstandswahlen gingen durchweg fast einmütig über die Bühne. Die drei Vorsitzenden Martin Ochman, Karl-Heinz Koch und Maik Moebes sowie Schriftführer Stephan Scheling und Schatzmeister Sebastian Fiedelak erhielten je eine Gegenstimme. Bestätigt wurden Liga-Obmann Normann Manka, zum Jugendleiter Ulf-Rainer Henning gewählt und als Schiri-Obmann Eckhard Rekate wiedergewählt. Die Aufgaben des Platzwartes übernahm Marcel Moebes.




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