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Rintelnerin tritt in MDR-Singleshow auf: Traummann soll kinderlieb und treu sein

Matthias - oder doch Ralf-Peter? Jetzt hat Jenny die Qual der Wahl...

Rinteln. Sie liebt Picknick. Vor allem im Sommer und an einem ruhigen Fleckchen mitten in der Natur, wo die Vögel zwitschern und man völlig ungestört die vertraute Zweisamkeit genießen kann. Doch gerade das ist es, was Jennifer Blunck fehlt und was sie seit Jahren vermisst: die Zweisamkeit, ein Partner, der Mann fürs Leben.

veröffentlicht am 17.07.2008 um 00:00 Uhr

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Um diesen zu finden, hat sich die 25-jährige Wahl-Rintelnerin und alleinerziehende Mutter einer 14 Monate alten Tochter einfach mal bei einer Singleshow im Fernsehen beworben. Eigentlich nur so. Sie hätte ja nie damit gerechnet, dass es klappt und sie unter Hunderten von Bewerberinnen ausgewählt würde. Doch sie wurde es. Und genau deshalb ist kürzlich ein dreiköpfiges Kamerateam vom MDR-Fernsehen von Leipzig nach Rinteln gekommen, um Jenny, wie sie von allen genannt wird, für die Kuppelshow "Eva sucht Adam - und umgekehrt" zu filmen, die im Rahmen der Sendung "hier ab vier" seit Jahresanfang ausgestrahlt wird. Mit einem Picknickkorb unter dem Arm, Tochter Swea an der Hand und dem Kamerateam im Schlepptau macht sich die gelernte Lackiererin also auf, um in der Rintelner Fußgängerzone einen Picknick-Partner zu finden. Doch das stellt sich als gar nicht so leicht heraus wie zunächst angenommen. "An dem Tag waren nämlich fast nur Frauen und Kinder in der Stadt unterwegs", erklärt Jenny. Von dem Ersten, den sie dann endlich anspricht, bekommt sie auch prompt eine Absage und der Zweite war nur ein Notnagel. "Jemand, der versprochen hat zuzusagen, falls ich keinen anderen finde", sagt sie. Spätestens da ist die Stimmung im Eimer. "Und auch keiner vom Filmteam hat mehr daran geglaubt, dass ich noch jemanden finde..." Doch dann die große Überraschung: Ganz zufällig entdeckt Jenny einen großen dunkelhaarigen Mann, der gerade an einem Essensstand etwas bestellt - und startet einen letzten Versuch. Diesmal mit Erfolg: Matthias, so heißt der Unbekannte, stimmt einem Picknick sofort zu. Gemeinsam schlendern die beiden in den Blumenwall, lassen sich in der Nähe des Sees nieder und reden über Gott und die Welt. "Wir haben uns einfachüber alles unterhalten", sagt Jenny. Und was sie besonders freut: "Matthias und Swea haben sich auf Anhieb verstanden - es war wie Liebe auf den ersten Blick." Denn Matthias hat selber eine achtjährige Tochter, mit der seine ehemalige Frau jedoch inzwischen nach Österreich gezogen ist - und die er "ganz schrecklich" vermisst. Ein Kandidat also, den Jenny in die engere Auswahl ziehen würde? "Durchaus", sagt die 25-Jährige, gibt aber zu, dass in den letzten Tagen noch jemand in ihr Leben getreten ist, den sie über das Internet und "rein zufällig" kennengelernt hat. Ralf-Peter ist um die 40, alleinstehend und stammt aus der Nähe von Kassel - und legt sich für die junge Mutter so richtig ins Zeug: "Heute Morgen lagen zwei ganz große Pakete vor meiner Tür - mit Kuscheltieren und Schokolade drin!" Dazu gab's einen großen Blumenstrauß. Matthias bekommt also Konkurrenz. Trotzdem möchte sich Jenny erstmal Zeit lassen, nichts überstürzen. Denn diesmal soll es schon der Richtige sein. Ihre beiden letzten Beziehungen sind nämlich gescheitert: Von ihrem langjährigen Freund hat sie sich nach fünf Jahren getrennt und mit Sweas Vater ist sie bereits nach einem halben Jahr - kurz nachdem sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hat - getrennte Wege gegangen. Dabei sucht die Rintelnerin eigentlich einen "ganz normalen Mann". Alter, Aussehen und Beruf sind nicht so wichtig, sagt sie. Eher sollte er kinderlieb, treu, humorvoll und zuverlässig sein. "Gar nicht so ein Bodybuilder-Typ." Die Sendung mit ihr in der Hauptrolle ist am Montag ausgestrahlt worden, jetzt will Jenny erst mal abwarten - auch auf die Zuschriften, die ihr das MDR-Fernsehen nach und nach weiterleiten wird. Mit ihren beiden Kandidaten, Matthias und Ralf-Peter, will sie jedoch weiterhin Kontakt halten, ganz locker, und dann schauen, was sich draus entwickelt: "Denn wir haben ja Zeit!" Und ein Picknick kann schließlich warten...




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