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Wiedensahler Kindergarten feiert Jubiläum mit buntem Nachmittag

„Max und Moritz“ werden 40

Wiedensahl (mab). „Wir werden zwar schon 40 Jahre alt, aber da wir ein Kindergarten sind, bleiben wir immer jung“, hieß es am Sonntag in der Eröffnungsrede von Leiterin Ingrid Sölter zum 40-jährigen Bestehen des Max-und-Moritz-Kindergartens in Wiedensahl.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:22 Uhr

Zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde – darunter auch viele, die selber schon als Kind den Max-und-Moritz-Kindergarten besucht haben – kamen, um gemeinsam während eines bunten Nachmittags Geburtstag zu feiern.

„Ich will heute eine Bratwurst essen und das Kasperltheater sehen“, erzählte die junge Evangeline. Dieser Wunsch sollte gleich zu Beginn in Erfüllung gehen. Während einige Eltern für die Jüngsten Kasper und Co. zum Leben erweckten, stärkten sich die restlichen Gäste bei Kaffee und Kuchen oder besichtigten die Kinderkunst-Ausstellung. Dort zeigten die Kinder, was sie vormittags alles gemalt und gebastelt hatten. Auch die Entstehungsgeschichte der Kunstwerke sowie die zahlreichen anderen Aktivitäten der Kinder wurden auf Fotos dokumentiert und zur Schau gestellt.

Bevor es um 17.30 Uhr alle zu einem gemeinsamen Familiengottesdienst in die Kirche zog, konnten sich die Kinder noch bei Bewegungsspielen, einem Musik-Workshop und in den Kreativecken austoben. „Auch Max und Moritz sind heute live dabei“, berichtete Sölter.

Der Höhepunkt der sechsjährigen Anett kam jedoch erst kurz vor Schluss. „Ich habe mich so auf den Laternenumzug gefreut“, sagte sie. Dieser endete schließlich mit einem großen Lagerfeuer.

Vor der öffentlichen Geburtstagsfeier am Nachmittag gab es morgens bereits einen offiziellen Teil mit 50 geladenen Gästen. Darunter waren zahlreiche Samtgemeindevertreter und auch der Bürgermeister Helmut Schaer. Diese überbrachten dem Kindergarten sogar einige Geschenke, die die Kinder in dieser Woche öffnen dürfen.

Ins Leben gerufen haben den Kindergarten in Wiedensahl 1970 Maria und Helmut Strecker. Damals war die Einrichtung zunächst ein Spielkreis und im alten Pfarrhaus untergebracht. Seit 16 Jahren bietet nun die alte Schule in der Wilhelm-Busch-Straße Unterkunft für die Kinder. Vor 10 Jahren wurde der Spielkreis schließlich in einen Kindergarten umgewandelt. Seitdem besteht auch der Name Max-und-Moritz-Kindergarten.

Besonderen Wert wird im Wiedensahler Kindergarten auf die musikalische Förderung gelegt, wie Sölter berichtet. Derzeit wird mit der Grundschule Niedernwöhren das Modellprojekt „Musikalisches Brückenjahr“ durchgeführt. Dabei musizieren die Vorschulkinder einmal pro Woche gemeinsam mit den Zweitklässlern der Grundschule.




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