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227 Mitglieder / „Löschzwerge“ neu dabei / Ortsfeuerwehr wird 111 Jahre alt

Mehr Aktive in Obernkirchens Wehr

Obernkirchen (sig). Die Ortsfeuerwehr ist eine wichtige Stütze im Netzwerk der Kreisfeuerwehr. Das machte Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus deutlich. Seinen besonderen Dank richtete er an Ortsbrandmeister Clemens Keich, der zugleich die Umweltschutzeinheit leitet und in die technische Einsatzleitung eingebunden ist.

veröffentlicht am 17.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:42 Uhr

Der Kreisfeuerwehrchef erinnerte daran, dass die Stadt Obernkirchen einen Zuschuss für den Ankauf eines neuen Einsatzleitwagens und einer Wärmebildkamera erhält. Er sprach die Hoffnung aus, dass Obernkirchen möglichst stark bei den Kreiswettbewerben am 30. Mai in Bückeburg vertreten sein wird.

Stadtbrandmeister Rolf Schaper wies darauf hin, dass die Anschaffung des Einsatzleitwagens um ein Jahr zurückgestellt wurde, damit die Krainhäger Wehr ihr neues TSF-W erhalten konnte. Im Sommer feiere die Ortsfeuerwehr von Röhrkasten ihr 75-jähriges Bestehen und gleichzeitig werde die Gelldorfer Jugendwehr 45 Jahre alt. Die Obernkirchener Ortsfeuerwehr bringt es in diesem Jahr übrigens sogar auf 111 Jahre.

Vom Bürgermeister Oliver Schäfer, der sich für die Arbeit der Wehr bedankte, war zu erfahren, dass sich die Stadt um eine „kostengünstige Lösung“ für den geplanten Einsatzleitwagen bemühe. Die benötigten Mittel sollen in den neuen Haushalt eingestellt werden. Das alte Fahrzeug habe inzwischen mehr als 30 Jahre auf dem Buckel.

Vom Ortsbrandmeister Clemens Keich war zu hören, dass die Zahl der Aktiven auf 43 gestiegen ist. Eine Zunahme gab es auch bei der Jugendwehr. Neu hinzugekommen sind außerdem die „Löschzwerge“ der Kinderfeuerwehr. Insgesamt zählt die Wehr jetzt 227 Mitglieder.

Die Zahl der Einsätze stieg im vergangenen Jahr von 58 auf 62 an. Es gab einen Großbrand in der Glasfabrik Ardagh, bei dem 800 000 Flaschen vernichtet wurden (wir berichteten). Dank des Eingreifens der Feuerwehr konnten aber immerhin 40 Millionen Flaschen gerettet werden.

Der Leiter der Jugendwehr, Heiko Schaper, gab eine Übersicht über die umfangreichen Dienste des Nachwuchses. Zu 75 Prozent handelt es sich dabei um eine feuerwehrtechnische Ausbildung. Der Rest ist allgemeine Jugendarbeit. In diesem Jahr steht nicht nur die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben auf dem Programm, sondern auch eine Freizeit in einem „Centerpark“ in den Niederlanden.

Ehefrau Bettina Schaper hat es geschafft, eine Kinderfeuerwehr auf die Beine zu stellen, die dank ihres engagierten Teams weiter wächst. Die 15 Jungen und Mädchen haben mit viel Spaß an zahlreichen Unternehmungen teilgenommen.

Heiko Schaper wurde vom Stadtbrandmeister zum Oberlöschmeister befördert. Er hat zum Jahreswechsel zusätzlich noch die Aufgaben eines Stadtjugendwartes von Gerold Pohl übernommen. Steffen Bujak wurde Hauptfeuerwehrmann und Christoph Eve Feuerwehrmann.

Günter Deppe (l.) und Dieter Riedel können auf eine 50-jährige Dienstzeit zurückblicken.

Foto: sig




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