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Lesewerkstatt besteht seit fünf Jahren

Mehr Aspekte als beim "Solo-Lesen"

Bückeburg (bus). Die Bückeburger Lesewerkstatt ist dieser Tage fünf Jahre alt geworden. Für die etwa 15 Mitglieder der offenen Gemeinschaft stellte das runde Jubiläum einen passenden Anlass dar, die zurückliegende Zeit Revue passieren zu lassen und einen Blick auf bevorstehende Leseerlebnisse zu wer fen.

veröffentlicht am 19.07.2008 um 00:00 Uhr

Die von Kathrin Bormann und Edda Schönberger geleiteten zwei Gruppen der Werkstatt treffen sich jeweils am ersten Montag im Monat in der Stadtbücherei. Während der um 19.30 Uhr beginnenden Abende steht stets nur ein einziges Buch im Mittelpunkt des Interesses. "Der Titel wird vier Wochen zuvor gemeinschaftlich festgelegt", erläutern die Werkstattmitglieder. Bis auf die Tatsache, dass eine der Gruppen möglichst keine Kriminalromane lesen möchte, bestünden keinerlei Einschränkungen. "Gelesen wird, was gefällt oder was gerade aktuell ist." Durch die Diskussion von Inhalt und Stil sowie den Informationsaustauschüber Autor und mögliche Querverbindungen ergäben sich häufig interessante Aspekte, die beim "Solo-Lesen" verloren gingen, erklären die ausnahmslos weiblichen Leseratten. Am 1. September stehen in der Lesewerkstatt "Der Klang der Zeit" (Richard Powers) und Carlos Ruiz Zafons "Der Schatten des Windes" auf dem Programm. Neue Interessenten (auch männliche) sind jederzeit willkommen.




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