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Volksbank Kirchhorsten spendet 400 Euro an den Kindergarten Hespe / Neue Trecker bereichern die Spiellandschaft

Mehr Bewegung: „Kinder sitzen heute viel zu viel“

Hespe (kil). Die Krippen- und Kindergartenkinder der „Bewegungskita“ in Hespe können sich ab sofort über noch mehr Bewegung und neue Spielgeräte freuen. Möglich gemacht hat dies eine Spende der Volksbank Kirchhorsten in Höhe von 400 Euro.

veröffentlicht am 22.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:42 Uhr

Von dem Geld hat das Kindergarten-Team zwei große Trettrecker für die Mädchen und Jungen sowie jede Menge buntes Spielzeug für die Krippenkinder angeschafft. „Die Kinder haben die neuen Sachen bereits ordentlich bespielt“, berichtete Kiga-Leiterin Jutta Berg.

Als besonders attraktiv für die „Großen“ und „Kleinen“ erwiesen sich dabei die beiden Trettrecker. Neugierig wurden diese auch von den Jüngsten erkundet, die unbedingt einmal am Steuer sitzen wollten. Während ein Junge angab, sich lieber mit „Star Wars“ zu beschäftigen, waren andere Feuer und Flamme für die grünen Mini-Traktoren: „Manchmal fahre ich voll schnell“, berichtete ein Junge der Kiga-Gruppe.

Die Einrichtung betreut derzeit 75 Kinder – aufgeteilt in drei Gruppen – sowie 15 Krippenkinder ab 18 Monaten. Mit den neuen Treckern können sich die Kinder noch mehr austoben und bewegen. Das entspricht ganz dem pädagogischen Ansatz des Kindergartens, der vom niedersächsischen Kultusministerium mit dem Qualitätszertifikat für „Bewegungskitas“ ausgezeichnet worden ist. Um dieses Gütesiegel zu erhalten, müssen nach Angaben von Berg gewisse Standards erfüllt sein. Bewegung und Motorik seien wichtige Bausteine in der Kindesentwicklung.

„Die Kinder sitzen heute viel zu viel“, erklärte Berg. Der Kindergarten Hespe wirke diesem Trend mit vielen Aktivitäten entgegen. Die Einrichtung verfügt über ein großes Außengelände und nutzt die anliegende Sporthalle der Gemeinde zum Turnen und Spielen.

„Auch innerhalb des Hauses können die Kinder frei entscheiden, in welchem Raum sie sich aufhalten wollen“, schilderte Berg. Auf diese Weise blieben die Kinder ganz natürlich in Bewegung.




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