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Samtgemeinde muss bei Etat nachbessern / Interargem eingerechnet

Mehr Geld für die sieben Tagesstätten

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Der Haushaltsplan der Samtgemeinde Niedernwöhren für 2008 muss nachgebessert werden. Im Finanzausschuss sind einige Ausgabensteigerungen gegenüber den ursprünglichen Erwartungen diskutiert worden.

veröffentlicht am 23.10.2008 um 00:00 Uhr

Laut Samtgemeinde-Kämmerer Karl-Heinz Schulze sind im Verwaltungshaushalt vor allem die Zuschüsse für die sieben Kindertagesstätten höher ausgefallen als gedacht. 24 000 Euro mehr an Unterhaltungs- und Personalkosten sind demnach nötig. Die Gesamtkosten für die Kindergärten belaufen sich demnach auf 680 000 Euro. Schulze betont, dass nur zwei der Einrichtungen in Trägerschaft der Samtgemeinde stehen. Die übrigen werden von der Kirche und der Lebenshilfe betrieben. Die Samtgemeinde beteiligt sich an den Betriebskosten in Form von Zuschüssen. Außerdem seien die Energiekosten für das Hallenbad in Nordsehl gestiegen. Statt wie geplant 52 000 müssen laut aktueller Schätzung 65 000 Euro bezahlt werden. Der Verwaltungshaushalt schließt nun bei knapp 5,15 Millionen Euro. Eine freie Spitze, also eine Zuführung zum Vermögenshaushalt, gibt es nicht. Vielmehr muss sogar Geld aus dem Vermögenshaushalt dem Verwaltungshaushalt zugeführt werden. Diese Summe ist von 100 000 auf nunmehr 190 000 Euro angehoben worden. Darüber hinaus hat die Kommune die Entnahme aus den Rücklagen um 10 000 auf 50 000 Euro anheben müssen. Der Vermögenshaushalt schließt nun in Ausgaben und Einnahmen bei 673 000 Euro. Der Finanzausschuss empfahl dem Samtgemeinderat den Beschluss des Nachtragshaushaltsplans. In dieses Papier sind auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Interargem-Anteile eingerechnet worden.




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