weather-image
28°
×

Nachtragshaushalt einstimmig gebilligt

Mehrkosten kein Problem

Hespe (gus). Der Gemeinderat hat einen erfreulichen Nachtragshaushalt einstimmig verabschiedet. Erfreulich deshalb, weil zwar an einigen Stellen Mehrkosten gegenüber dem Etat-Plan aufgetreten sind. Diese konnten aber spielend geschultert werden.

veröffentlicht am 24.10.2008 um 00:00 Uhr

Das Volumen des Verwaltungshaushalts ist um 43 700 auf nunmehr 1,485 Millionen Euro angestiegen. Allerdings wuchs auch derÜberschuss des Verwaltungshaushalts - also die freie Spitze - um 6100 auf 340 200 Euro an. Hauptgründe für die gestiegenen Ausgaben sind Personalkostenerstattungen an die Samtgemeinde und Bewirtschaftungskosten im Kindergarten, weil dort das Betreuungsangebot mit der altersübergreifenden Gruppe ausgedehnt worden ist. Beide Ansätze wurden im fünfstelligen Euro-Bereich überschritten. Auch die Samtgemeindeumlage ist um 21 000 Euro angewachsen. Außerdem sind 2000 Euro weniger an Gewerbesteuern eingenommen worden. Das unterm Strich dennoch eine größere freie Spitze entstanden ist, führt Bürgermeister Werner Vehling auf die "sparsame Hesper Haushaltsführung" zurück. Vor Jahren sei die Gemeinde mit einem Minus gestartet, inzwischen sei diese im Plus-Bereich angelangt. Die freie Spitze wird dem Vermögenshaushalt zugeführt. Die in dem Plan enthaltenen Investitionen stiegen unter anderem wegen Mehrkosten beim Ausbau der Koleradstraße. Die veranschlagten Kosten für die Maßnahme sind laut Vehling zwar um rund 8000 Euro unterschritten worden. Da aber zwischenzeitlich entschieden wurde, auch die Einmündung zur Dorfstraße im selben Arbeitsschritt zu sanieren, haben sich Mehrkosten von 10 000 Euro ergeben. Ebenso hoch waren die Mehrkosten beim Kindergartenumbau.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige