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Neues Feuerwehrhaus für Reinsdorf / Standort an der alten Schule wird aufgegeben / Neubau für das Jahr 2010 geplant

„Menschen, die richtig was auf die Beine stellen…“

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Reinsdorfer Feuerwehr wird das alte Gerätehaus aufgeben und neu bauen. Rund 100 000 Euro soll das neue Domizil der Freiwilligen Feuerwehr kosten. Ein Grundstück muss noch gefunden werden. Im Jahr 2010 soll gebaut werden.

veröffentlicht am 01.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:22 Uhr

„Wir haben dort viele Kameraden, die können mit anfassen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann bei der Sitzung des Feuerschutzausschusses des Samtgemeinderates zu dem Vorhaben in Reinsdorf. Der Kämmerer rechnet damit, dass die erwartete Eigenleistung der Feuerwehr der Samtgemeinde eine Menge an Kosten erspart. Zuerst sei über eine Erweiterung der Garage an der alten Schule nachgedacht worden, so Heilmann. Nun habe die Feuerwehr aber einen schlüssigen Plan für einen Neubau ausgearbeitet.

Das neue Feuerwehrhaus sei mit einer Grundfläche von 250 Quadratmetern geplant. Bei einem Preis von 1000 Euro pro Quadratmeter umbautem Raum müssten die Investitionskosten zwar bei 250 000 Euro angesetzt werden, so Heilmann, „ich denke aber, wir kriegen das für netto 100 000 Euro hin“.

Die Samtgemeinde rechnet damit, dass die Gemeinde Apelern das Grundstück zur Verfügung stellt. Es habe dazu zwar noch keine Sitzung gegeben, „ich weiß aber, dass Apelern diese Maßnahme gerne unterstützt“, versicherte er. „Wir sind bereit, für das Grundstück zu sorgen“, bestätigte denn auch Apelerns stellvertretender Bürgermeister Günter Wosny (SPD) auf Anfrage.

Auf dem Grundstück, das noch gefunden werden muss, sollen die Fahrzeughalle für das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), ein Lager, Schulungsraum, Küche, sanitäre Anlagen und ein Technikraum entstehen. Außerdem bekommt der Spielmannszug darin auch noch einen Raum.

„Das ist ein schlüssiges Konzept“, sagte Heilmann den Ausschussmitgliedern, „es macht Sinn, sich damit zu beschäftigen.“ Der Samtgemeindebürgermeister lobte besonders die Einsatzfreude der Feuerwehrmitglieder. „Da haben sich Menschen zusammengefunden, die richtig was auf die Beine stellen.“ „Das sollten wir umsetzen“, fand Wolfgang Kölling (SPD). Auch die anderen Ausschussmitglieder waren überzeugt und stimmten einstimmig für den Vorschlag.

Aus dem Konjunkturprogramm wird Apelern wohl nichts bekommen, da das Bauprojekt erst für 2010 geplant ist. Wie Heilmann mitteilte, diskutiere man in Apelern darüber, die alte Schule, wo die Feuerwehr zurzeit untergebracht ist, zu verkaufen. bab




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