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Behörde will Tempo und Verkehrsaufkommen erfassen und Argumente für Beruhigung sammeln

Messmatten sollen Raserei ein Ende machen

Pohle (par). Um gegen gravierende Geschwindigkeitsübertretungen an den Ortseingängen vorgehen zu können, sollen ab Frühjahr Messungen vorgenommen werden. Dies wurde Bürgermeister Jörg Hupe von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau in Hameln zugesagt.

veröffentlicht am 16.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

Es werde keinerlei Blitzerkästen geben, die den Anschein erwecken, dass sie von der Polizei aufgestellt wurden, stellte Hupe klar. Die Geschwindigkeitsmessungen auf der Landesstraße 439 sollen mittels Matten durchgeführt werden, die auf dem Asphalt an den Ortseingängen liegen sollen. „Es wird frühestens im Frühjahr losgehen können, da wir abwarten müssen, bis der Winter gänzlich vorbei ist.“ Grund dafür seien Streuwagen, die die sensiblen Matten beschädigen könnten. „Es beschäftigt uns seit Jahren, dass die Geschwindigkeiten im Ort zu hoch sind“, stellte Hupe klar.

Mit der Messung soll nicht nur herausgefunden werden, wie schnell die Verkehrsteilnehmer sind, sondern auch, wie hoch das Aufkommen ist. „Da wir hoffen, dass im kommenden Jahr eine Straßensanierung ansteht, könnten die Ergebnisse in die Umsetzung einfließen“, so der Bürgermeister. Eventuell sei es möglich, verkehrsberuhigende Elemente in die Straßenführung der Ortschaft einzubauen.

„Teilweise sind die Abschnitte zwar zu eng dafür, aber wir werden schauen, was machbar ist.“ Durch die Messungen wolle man Argumente sammeln, um bei einer möglichen Straßensanierung eventuelle geschwindigkeitsdrosselnde Maßnahmen mit einfließen zu lassen. „Die Straße hat ohnehin viele Löcher, sodass dort in absehbarer Zeit etwas passieren muss.“




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