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Vorstand wappnet sich für die Kommunalwahl

Michael Vietz bleibt Hamelns CDU-Chef

Hameln (HW). Michael Vietz steht weiter an der Spitze des CDU-Stadtverbands Hameln. Ohne Gegenstimme ist der Vorsitzende gestern Abend im Sportkrug Afferde von der Mitgliederversammlung als Parteichef bestätigt worden. Ihm stehen als Stellvertreterinnen Silke Keil und Monika Stork-Meier zur Seite. Auch Schatzmeister Axel Kienscherf und Schriftführer Thomas Meyer-Hermann erhielten das Vertrauen für eine weitere Amtszeit.

veröffentlicht am 09.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.02.2010 um 11:57 Uhr

Hameln (HW). Michael Vietz steht weiter an der Spitze des CDU-Stadtverbands Hameln. Ohne Gegenstimme ist der Vorsitzende gestern Abend im Sportkrug Afferde von der Mitgliederversammlung als Parteichef bestätigt worden. Ihm stehen als Stellvertreterinnen Silke Keil und Monika Stork-Meier zur Seite. Auch Schatzmeister Axel Kienscherf und Schriftführer Thomas Meyer-Hermann erhielten das Vertrauen für eine weitere Amtszeit. Komplettiert wird der Hamelner CDU-Vorstand durch Gerd-Wolfgang Beck, Stephan Buntrock, Hendrik Greinert, Björn Leiseberg und Daniel Schimanski als Beisitzer.

„Unsere Kraft gilt jetzt der Kommunalwahl 2011. Wir wollen als CDU zulegen und die Mehrheitsgruppe ablösen“, nannte Vietz das primäre Ziel des neuen Vorstandes. Deshalb beginne nun die Zeit öffentlicher Debatten, um sich gegenüber dem politischen Gegner positionieren zu können. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, dem 412 Mitglieder angehören, räumte „deutliche Einbußen“ bei der zurückliegenden Europawahl ein. „Im Bund konnten wir zwar unseren Beitrag leisten, dass Merkel Kanzlerin bleibt, aber das Ergebnis war bescheiden - genauso bescheiden, wie der Eindruck, den wir in den ersten 100 Tagen gemacht haben“, räumte Vietz mit Blick auf die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin ein. Der Parteichef nahm zudem die Junge Union wegen ihrer Angriffe auf Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann in Schutz. Die JU habe bezüglich der Sicherheit aufgezeigt, dass die Sorgen und Ängste der Bürger nicht lapidar vom Tisch zu wischen seien. Eigene Fehler vor Augen erklärte Vietz in Richtung Mehrheitsgruppe: „Mir ist ein Stolpern lieber, als nichts zu tun und zu denken, dass Susanne Lippmann Gottes Geschenk an Hameln ist.“




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