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Mathe-Olympiade: Drei Schüler des Gymnasiums Adolfinum zur dritten Runde eingeladen

Michel Nottmeier nähert sich 100-Prozent-Marke

Bückeburg (vhs). Die Zeugnistage sind vorbei, die zweite Halbzeit ist angepfiffen. In vielen Fällen hängt das Fortkommen besonders von den Mathematikergebnissen ab. Doch einigen Schülern fällt gerade dieses Fach leicht, ohne Stress stellen sie sich auch größeren Herausforderungen, etwa den Aufgaben der 52. Mathematik-Olympiade.

veröffentlicht am 08.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

In der zweiten Runde waren 29 Schüler des Adolfinums am Start, die meisten aus den Jahrgängen 5 bis 7. Mit den Preisschwankungen des Einkaufsfalltags hatten die Dreizehnjährigen zu tun. Kartoffeln seien zunächst um 20 Prozent teurer geworden, dann wieder um 20 Prozent billiger. Haben sie nun ihren alten Preis? Vorsicht Falle! 100 Prozent Konzentration scheinen notwendig zu sein.

Mit 97,5 Prozent der möglichen Punkte erreichten Michel Nottmeier (Klasse 6.5) und Christian Bernert (Klasse 10.1) besonders gute Ergebnisse. Gemeinsam mit Finn von Harpe (Klasse 5.4), der mit 82,5 Prozent auch ein schönes Ergebnis erzielte, sind sie in die dritte Runde eingeladen. Würdigen konnte Fachobfrau Ina Seidl alle Teilnehmer, insbesondere auch Lasse Käber, Paul Brodtka, Karl Specht, Fabian Spillmann und Johannes Hövermann, die von ihr ebenfalls für die nächste Runde vorgeschlagen worden waren.

Dass es nicht nur um Rechnerei geht, zeigt ein Hinweis in Sachen Sprache. Bei der Darstellung der Lösungswege und ihrer Begründungen sollen etwa die Oberstufenschüler „logische und grammatisch einwandfreie Sätze“ formulieren. Für den Konjunktiv haben Mathematiker ja schon lange eine große Liebe entwickelt: „Es seien a, b, c und d vier nichtnegative Zahlen mit a + b + c + d = 1. Man zeige, dass…“

Wenn doch der Konjunktiv wenigstens durch die Vorstellungen und Anweisungen der Mathematiker gerettet werden könnte!




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