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Rosenrott siegt vor dem Lindenrott / Gewitter bringt Festzelt ganz gewaltig zum Knirschen

Millimeterentscheid um begehrten Rottpokal

Wölpinghausen (jpw). Abends Gewitter, morgens die Kanonen der Weckbatterie - die Wölpinghäuser feierten mit Donner und Volldampf Schützenfest. Trotz der Ferien war die Beteiligung noch besser als in den vergangenen Jahren.

veröffentlicht am 22.07.2008 um 00:00 Uhr

Selbst ein schweres Gewitter am Sonnabendabend, während der Siegerehrung für das Preisschießen, brachte die Wölpinghäuser Schützen nur kurzzeitig aus dem Takt. Das Zelt bebte und knirschte so bedrohlich, dass Ralf Hermann vom Schützen-Vorstand die Kinder in die "Kleine Freiheit" und in den "Dorfkrug" evakuieren ließ. Das Wetter beruhigte sich schnell, und dem schönen Abend mit der Tanzband "Take Five" stand nichts mehr im Weg. Das Damenrott bekam den Preis für die größte Rottstärke. Bereits das Kinderschützenfest am Nachmittag hatte ein wenig unter dem Wetter gelitten, trotzdem waren 30 Kinder mit ihren Eltern in die "Grüne Mitte" zur Olympiade der Weckbatterie gekommen. Die Weckbatterie war es auch, die traditionell den Sonntag mit dem "Wecken" mit Kanone eröffnete, und die Wölpinghäuser in die Rotts trieb und ihnen überall gemütliche Stunden bescherte. Der große Festumzug durch den Ort am Mittag blieb trocken und von Regen verschont. Schützen-Oberst Alwin Bartling zeigte sich begeistert über das gut besuchte Mittagessen im Festzelt. Ihm blieb es vorbehalten, die Sieger des Schießens um den Rottpokal zu verkünden. Platz sechs belegte das Eichenrott, davor platzierte sich das Vergissmeinnicht-Rott und das Damenrott. Auf Platz drei landete das Zankenburg-Rott. Um den Sieg kam es zu einer Millimeter-Entscheidung zwischen dem Lindenrott und dem Rosenrott, die beide 149 Ring erreichten. Das Rosenrott sicherte sich mit dem besseren Teiler 1439 zu 1452 schließlich unter dem Jubel der Rottbrüder und Rottmeister Frank Grabitz hauchdünn den Rottpokal. Bester Einzelschütze war Marcel Stege (Zankenburg-Rott) mit 30 Ring und dem Teiler 125. Im Fokus der Ansprachen stand mehrfach Schützenkönig "E.O." Ernst Overmeyer. Schießsportleiter Frank Kaufmann hatte ihm seine Scheibe aus dem Königsschießen laminiert und überreichte sie ihm. Nach den offiziellen Reden war zu den Klängen der Schützenkapelle Kathrinhagen noch der Endspurt mit Feiern und Tanzen angesagt, bis sich zum Ausklang des Festes um 17 Uhr schließlich das Glücksrad drehte.




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