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NRW für Ausbau der bestehenden Strecke

Minister lehnt Bahntunnel ab

MINDEN/BÜCKEBURG. Die Tunnelgegner erhalten Rückenwind aus Düsseldorf: Landesverkehrsminister Michael Groschek hat sich in seiner Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan gegen eine neue Bahnstrecke zwischen Porta Westfalica und Bückburg ausgesprochen.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 11:51 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:41 Uhr

In seiner Stellungnahme begrüßt Groschek grundsätzlich die geplante Engpassbeseitigung, fordert aber statt des Neubaus ein drittes und viertes Gleis zwischen Lindhorst und Minden mit den damit verbundenen Lärmschutzmaßnahmen. Dies sei im Sinne einer effizienten, kostenoptimierten und fachrechtlich umsetzbaren Lösung. Zudem solle die Stadtregion Minden als Umsteigepunkt für den Schienenpersonennahverkehr beibehalten werden, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post begrüßt die klare Position der Landesregierung. Er freue sich, dass das Land die Trassenvariante so eindeutig ablehne, sagt Post laut einer Pressemitteilung. Seit die Pläne bekannt wurden, hatte sich Post gemeinsam mit seinem CDU-Kollegen Steffen Kampeter und den anderen Abgeordneten der betroffenen Region für den Ausbau der bestehenden Strecke eingesetzt. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung in Minden hatte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann Anfang Mai angedeutet, dass der umstrittene Neubauplan einer Überprüfung möglicherweise nicht standhalten könne.mt/hwa




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