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Erntefest sorgt für Maximum an Teilnehmern, Erntewagen und Stimmung

Mit 38 Gespannen durch Evesen

veröffentlicht am 12.09.2016 um 12:07 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Johannes Pietsch

Schon beim Nötigen eine Woche zuvor war den Fest-Organisatoren der Dorfgemeinschaft Evesen die Vorfreude auf die 41. Auflage ihres Erntevergnügens förmlich anzumerken gewesen.

Sie sollten nicht enttäuscht werden: Schon die Disco Freitagabend mit DJ Nik ließ die Stimmung im Festzelt am Hohen Weg hochkochen. Zum Gaudi allererster Güte avancierte dann tags darauf der Bayrische Abend: Den hatten die Festverantwortlichen nach den Erfahrungen von 2015 bewusst von Freitag auf Samstag gelegt – und den Abend zuvor wieder der Disco-Musik vom Plattenteller gewidmet.

Mit 38 Erntewagen startete Sonntag zum Höhepunkt des Eveser Erntevergnügens der Festumzug: Zwar kein Rekord in der Geschichte des Erntefests, aber doch eine ziemlich fulminante Steigerung gegenüber dem Vorjahr. An Fantasie hatten es die Teilnehmer bei der Dekoration ihrer Gefährte nicht fehlen lassen. Bei einem Themenwagen fuhr allerdings ein Schuss Wehmut mit: Die „Laubenpieper“, unter ihnen auch der Bückeburger Ratsvorsitzende Reinhard Luhmann, nahmen nach 41 Jahren das letzte Mal mit ihrem Erntewagen teil.

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An fünf Haltepunkten wurden Stopps zum Tanzen eingelegt, bevor der Umzug am Festzelt wieder eintraf. „Ihr seid unsere besten Botschafter“ lobte Ortsbürgermeister Horst Schwarze die Dorfgemeinschaft für die gelungene Organisation des Erntefests. „Besser kann man es nicht machen.“ Ein paar ernstere Gedanken brachte Pastor Heinz Schultheiß ein: Er verwies darauf, dass das Erntefest mit dem 15. Jahrestag des Anschlags auf das World-Trade-Center sowie der Kommunalwahl zusammenfiel: „Hier treffen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“ Im morgendlichen Gottesdienst sei über Kraft, Liebe und Besonnenheit gesprochen worden, genau dies wünschte Schultheiß den Festteilnehmern im Hinblick auf die dreifache Bedeutung des Tages: „Kraft für den Rückblick auf schlimme Dinge in der Vergangenheit, Liebe für die Gegenwart und Besonnenheit für Entscheidungen, auch politische, in der Zukunft.“

Wesentlich launiger wurde es dann bei der Ansprache von Erntemagd Vanessa Hänschen Ernteknecht und Tobias Przybylski, die in gereimter Form zahlreiche Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren ließen.

Bei der Disco im Festzelt klang das Erntefest anschließend aus.




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