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Hortkinder beteiligen sich an Kochbuch-Projekt / 303 Euro für Kinderhospize eingenommen

Mit Hufeisenbrot kranken Kindern helfen

Seggebruch (kcg). Dass nicht nur Starköche wie Timm Mälzer und Johann Lafer mit kreativen Rezepten zum Nachkochen erfolgreich sind, haben jetzt die Mädchen und Jungen im Hort Seggebruch bewiesen. Für eine Aktion der Stiftung Bärenherz probierten sich die Schützlinge von Hortleiterin Maike Begemann als Nachwuchsbäcker aus und steuerten das Rezept ihres „Südafrikanischen Hufeisenbrotes“ zum Kinderkochbuch der Stiftung bei. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Rezeptsammlung soll unheilbar kranken Kindern und deren Familien in Kinderhospizen geholfen werden.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:22 Uhr

Schon seit Sommer beschäftigen sich die Hortkinder mit dem Thema Afrika. „Da lag es nah, dass wir für das Kochbuch ein afrikanisches Rezept nehmen“, erklärt Begemann. Die Wahl fiel auf das pikante Hufeisenbrot, das mit Zutaten wie Paprika, Tomaten, Gurken und Käse zu den kulinarischen Dauerbrennern im Hort gehört.

Auf einer Seite des insgesamt 280 Seiten umfassenden Kochbuches mit Rezepten von Kindergärten, Hortgruppen und Grundschulen aus ganz Deutschland haben sich die Seggebrucher Kinder mit Fotos und ihrem Rezept verewigt. Außerdem haben die Grundschüler nach Auskunft von Begemann intensiv mit den Erziehern über Kinderhospize gesprochen. „Die Kinder haben erfahren, dass in einem Hospiz schwer kranke Kinder betreut werden, und wollten dann erst recht bei der Aktion mitmachen.“ Umso zufriedener waren die jungen Bäcker, als sie mehr als 300 Euro aus dem Verkauf der Bücher an die Stiftung Bärenherz überweisen konnten.




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