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Süße Heimatkunde: Lauter geschichtliche „Rosinen“ für die Kindergartengruppe aus Petzen / Zeitreise macht Spaß

Mit Opa Heinrich auf Schatzsuche durch das Museum

Bückeburg (mig). Trotz Ischias und seines „hohen Alters“ hat Opa Heinrich die „Rosinen“-Gruppe des Kindergarten Petzen im Landesmuseum herumgeführt. Spannend war nicht nur der Exkurs durch viele Jahrhunderte Schaumburger Heimatgeschichte – Opa Heinrich hatte auch eine Schatzkarte mitgebracht.

veröffentlicht am 19.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 09:21 Uhr

„Das ist ja der Hammer“, entfuhr es einem neunmalklugen Steppke, als Kunsthistoriker Oliver Glissmann – alias „Opa Heinrich“ – auf der Treppe des Landesmuseums erschien. Glissmann – mit Stock und Hut bewaffnet – hatte eine alte Karte mitgebracht, die den Kindern den Weg zu einem Schatz weisen sollte. Der wirkliche Schatz an diesem Tag waren aber die vielen Anekdoten, die Glissmann den Kindern en passant vermittelte. „Wir orientieren uns mit der Führung an der Zielgruppe“, erklärt Jürgen Schneider vom Schaumburg-Lippischen Heimatverein die spielerische Vermittlung. Ohne pädagogischen Zeigefinger lernten die Kinder etwas über die Schaumburger Trachten oder Küchengegenstände, bekamen die Füße vermessen, ein Wams angepasst und durften vorsingen. Dank Opa Heinrich wurde das ehrwürdige Landesmuseum zum Mitmachmuseum – die Zeitreise machte allen Kindern sichtlich Spaß.

Zum April wird das Landesmuseum wieder geöffnet haben. Vorbereitet wird derzeit die Fürst-Ernst-Ausstellung im Rahmen des 400. Jubiläums der Stadtrechte-Verleihung. Besonderes Geschenk zum Geburtstag: „Im Rahmen der 400-Jahr-Feier wollen wir den Eintritt frei halten“, so Jürgen Schneider. Seit Mitte Januar hat das Landesmuseum mit Dr. Anke Twachtmann-Schlichter zudem eine hauptamtliche Leiterin.




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