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Elfte Auflage des Stadtballs stellt trotz Schrecksekunde Durchtanzvorliebe der Gäste unter Beweis

Mit Stil und Niveau und voller Schwung

Bückeburg (bus). Zahlreiche Novitäten auf der einen Seite und viel Vertrautes auf der anderen Seite haben am Samstagabend das Bild des Bückeburger Stadtballs geprägt. Rund 200 Gäste wollten sich die jetzt elfte Auflage des in den Rathaus-Sälen gefeierten gesellschaftlichen Top-Ereignisses der Ex-Residenz nicht entgehen lassen. „Mit Stil und Niveau einerseits, gleichzeitig aber auch voller Schwung und sehr unterhaltsam“, fasste Johanna Harmening das Festgeschehen zusammen. Dabei hatte der Abend seinen Anfang mit einer „Schrecksekunde“ genommen.

veröffentlicht am 08.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 15:41 Uhr

Als die erstmals verpflichtete Band „Unique“ mit dem Titel „Rosegarden“ zum Auftakttanz bat, fand nicht ein einziges Paar den Weg aufs Parkett. „So etwas habe ich in den zurückliegenden Jahren noch niemals erlebt“, gestand Harmening ein, die seit Beginn des einst vom Stadtmarketing als Dankeschön-Veranstaltung für die an den EXPO-Aktivitäten beteiligten Vereine ins Leben gerufenen Vergnügens mit von der Partie ist. Die kuriose Zurückhaltung währte unterdessen nur bis zum zweiten Stück und im weiteren Verlauf der Feier überzeugten die um die Sängerin Anne Prenzler agierenden Hannoveraner auf der ganzen Linie.

Gelobt wurde insbesondere das feine Gespür der Musiker für die rhythmischen Vorlieben der Ballbesucher und dass ihnen der häufig schwierige Spagat zwischen dynamischem Vortrag und konversationskompatibler Lautstärke gelang. „Die einen können tanzen und die anderen müssen bei ihren Unterhaltungen nicht zum Schreihals werden“, meinte Harmening. Womit die Vorsitzende auch die Meinung der Mitorganisatoren Petra Starnitzke, Natalie Uhlmann, Martin Brandt und Markus Strahler traf. Das Quintett hatte für den kleinen Saal das Trio „Stephan Winkelhake & Freunde“ verpflichtet, das musikalisch eine etwas ruhigere Gangart als „Unique“ anschlug.

Das Umfeld des Trios vermittelte in diesem Jahr mit Steh-Ensembles und dezentem Zierwerk (und Raucherlaubnis) anders als zuvor eine relaxte Club-Atmosphäre. Ebenfalls neu: Runde Tische im großen Saal, die von Petra Starnitzke verantwortete (und allseits gelobte) Gesamtdekoration sowie der bewusste Verzicht auf Showeinlagen. „Das unterbricht den Ball und dämpft die Stimmung; das Publikum will lieber durchtanzen“, legten Martin Brandt und Markus Strahler dar, die das Geschehen aus dem Blickwinkel des heuer zum dritten Mal mitveranstaltenden Bürgerbataillons betrachteten. Wobei sie mit der „Durchtanzvorliebe“ trotz der eingangs erlebten „Schrecksekunde“ ziemlich richtig lagen.

3 Bilder
Gute Laune am Stehtisch: Der kleine Saal vermittelt eine relaxte Club-Atmosphäre.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie unter www.landes-zeitung.de.




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