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Ortsrat erörtert alternatives Mobilitätsangebot für Bürger ohne Auto

Mitfahrbank statt Bürgerbus

veröffentlicht am 06.09.2016 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:29 Uhr

Wie Uwe Heidelmann erläuterte, kann eine solche Bank den Bürgerinnen und Bürgern ohne eigenes Kraftfahrzeug die Möglichkeit eröffnen, spontan und sicher in die Stadt zu gelangen. „Insbesondere auch dann, wenn keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen“, erklärte der Polizist.

Heidelmann erläuterte die Funktionsweise einer Mitfahrbank folgendermaßen: An einigen zentralen, gut einsehbaren Stellen werden Sitzbänke aufgestellt. Menschen, die selbst nicht über ein Auto verfügen, können dort nach spontanen Fahrgemeinschaften Ausschau halten, indem sie auf einem nebenstehenden Schild ihr Ziel angeben. Die Autofahrer erkennen sofort, ob sich das Anhalten lohnt. Bänke und Schilder müssten von der Stadt respektive von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

„Eine gute Alternative zum Bürgerbus“, meinte Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann, der die Errichtung von zwei Bänken vorschlug. Denkbare Standorte könnten in der Nähe des Friedhofes oder am Dorfmittelpunkt sein. Andreas Paul Schöniger - „eine wunderbare Idee“ - brachte die vorhandenen Bushaltestellen ins Gespräch. „Zusätzliche Sitzgelegenheiten schaden dem Ort grundsätzlich nicht“, merkte Eva-Ute Tessendorf-Schierhorn an.

Der Ortsrat war mit Sabine Claes einer Meinung, dass zum Gelingen des alternativen Mobilitätsangebots auch in der Stadt entsprechende Stellen eingerichtet werden müssten. „Aber auch wenn anfangs der Rückweg per Taxi bewältigt werden müsste, hätte man zumindest die Hälfte der Fahrtkosten gespart“, legte Ortsbürgermeister Wilharm-Lohmann dar. bus




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