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Verhandlung gegen Uwe K. Ende September

Mordprozess: Pause eingelegt

veröffentlicht am 09.09.2016 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

LAUENAU/BÜCKEBURG. Nach 27 Verhandlungstagen hat das Bückeburger Schwurgericht im Mordprozess gegen Uwe K. aus Lauenau eine dreiwöchige Pause eingelegt. Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage sowie das Urteil lassen weiter auf sich warten.

Wenn die Hauptverhandlung Ende September fortgesetzt wird, müssen zunächst weitere Telefongespräche vorgespielt werden, die Uwe K. und seine einstige Geliebte geführt haben. Das Pärchen war abgehört worden. Richter Norbert Kütemeyer, Vorsitzender des Schwurgerichts, hatte nach knapp sechs Stunden bereits „dicke Ohren“, wie er selbst es nennt.

Verzögerungen sind zu erwarten, weil die Verteidigung einen weiteren Beweisantrag angekündigt hat, aus dem bis zur Fortsetzung mehrere werden können. Ob Uwe K. seine Ankündigung wahr macht und aussagt, ist noch offen. Zu den Vorwürfen hat sich der Angeklagte bisher lediglich schriftlich geäußert, verlesen zum Prozessauftakt im März. Oberstaatsanwalt Frank Hirt wirft dem Vater einer Tochter vor, am 27. Mai 2015 seine Frau Ines ermordet zu haben, um frei zu sein. Uwe K. hatte eine Geliebte, die ihn heute schwer belastet. ly




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