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22-Jähriger stirbt noch am Unfallort

Motor landet nach 100 Metern im Straßengraben

Bückeburg/Warber (fh). Ein 22-jährigerer Autofahrer aus Seggebruch ist gestern am späten Nachmittag bei einem Verkehrsunfall zwischen Bückeburg und Warber ums Leben gekommen. Der junge Mann hatte die Vorfahrt eines anderen Autofahrers übersehen. Bei dem Zusammenstoß wurde das Auto förmlich zerfetzt.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 15:41 Uhr

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 22-jährige Mann mit seinem Auto aus Meinsen kommend auf der Straße Zu den Brücken unterwegs. Augenzeugen berichteten, dass er mit hoher Geschwindigkeit nach links auf die Landesstraße 450 in Richtung Warber abbog, ohne auf den vorfahrtberechtigten Verkehr zu achten. Ein 36-jähriger Mann aus Uchte, der von Warber in Richtung Bückeburg fuhr, konnte dem Fahrzeug nicht mehr ausweichen und prallte in die Fahrerseite. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Motorblock aus der Karosserie gerissen wurde und erst nach fast 100 Metern im Straßengraben landete. Auch die Fahrertür riss ab und schleuderte durch die Luft.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ wurde alarmiert. Die Besatzung konnte dem Seggebrucher jedoch nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der andere Unfallbeteiligte kam mit leichten Kopfverletzungen davon. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg beauftragte einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfalls. Während der Ermittlungen war die Unfallstelle in beiden Richtungen gesperrt.

Der Fahrer des zweiten Fahrzeuges kam mit leichten Kopfverletzungen davon. Fotos: fh



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