weather-image
21°
×

Obernkirchen gastiert bei der HSG Plesse-Hardenberg

MTV plantÜberraschungscoup

Handball (mic). In der Verbandsliga trennt sich bereits frühzeitig die Spreu vom Weizen! Lediglich fünf Klubs können ein positives Punktekonto aufweisen. Der Rest ist Mittelmaß oder rangiert im Tabellenkeller der Liga! Bereits am Samstag gibt der MTV Obernkirchen als Tabellenfünfter beim heimstarken Nachbarn HSG Plesse-Hardenberg seine Visitenkarte ab.

veröffentlicht am 10.10.2008 um 00:00 Uhr

Doch wohin führt der Weg der neu formierten Bergstädter? Die Spielgemeinschaft der Südniedersachsen hat sich das Ziel "Oberliga" auf die Fahne geschrieben. "Wir wollen mit sportlichen Zielen Zeichen setzen. Dafür sind wir gut aufgestellt", meint HSG-Vorsitzender Gustav- Eckhard Rohmann nach der Fusion. Ähnliche Ambitionen haben die Bergstädter. Nachdem MTV-Manager Michael Eisenhauer schon in der letzten Saison den Blick in Richtung Aufstieg schweben ließ, sind die Verantwortlichen nun etwas zurückhaltender und streben eine Platzierung zwischen drei und sechs an. Demnach eine richtungsweisende Partie für den MTV. "Der Gegner ist unangenehm und eine Nummer stärker als Heidmark oder Bergen! Die Zuschauer und die lautstarke Atmosphäre motiviert die kleinen, schnellen HSG-Spieler zusätzlich", warnt MTV-Trainer Saulius Tonkunas, der mit zwei Niederlagen aus der letzten Saison schlechte Erinnerungen an die griffige, hart agierende Burgenmannschaft hat. Dennoch wollen die Bergstädter selbstbewusst auftrumpfen und den positiven Trend weiterentwickeln. "Wir haben gut trainiert, sind gerüstet und wollen versuchen, den Gegner zu überraschen", sagt der zielstrebige Litauer. Mit einem Auswärtserfolg könnte sich der MTV Obernkirchen in der Spitzengruppe festsetzen. Bei einer Niederlage wäre wieder nur Mittelmaß angesagt. Bis auf den verletzten Tomas Tonkunas wird die Bestbesetzung auflaufen. Stefan Bergmann ist leicht grippegeschwächt, dürfte am Wochenende aber wieder fit sein. Auch Jan Krüger kommt nach seiner Schulterverletzung immer besser in Fahrt und ist mit dem auffälligen Neuzugang Martin Mertens eine echte Wechselalternative im Rückraum. Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige