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Ursula Helmhold und Nina Weißer Spitzenkandidatinnen der Rintelner Grünen

Müllverbrennung verhindern - Messingsberg nicht "tiefer legen"

Rinteln (rd). Mit ihrer Spitzenfrau Ursula Helmhold treten die Rintelner Grünen im Wahlbereich 1 zur Stadtratswahl an. "Wir leben gerne in Rinteln und wollen, dass das so bleibt", so heißt das Motto für das kommunalpolitische Engagement der grünen Kandidatinnen und Kandidaten.

veröffentlicht am 01.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Seit 20 Jahren engagiert sich Ursula Helmhold in der Rintelner Kommunalpolitik und zieht eine grundsätzlich positive Bilanz: "Es ist viel erreicht, aber es bleibt auch viel zu tun, um Rinteln für die Zukunft gut aufzustellen." Zwar sei es gelungen, mit dem Marktplatz und der Fußgängerzone ein attraktives Zentrum zu schaffen, doch trotz der beiden Umgehungsstraßen litten die Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt unter dem erheblichen Durchgangsverkehr: "Wir wollen eine intelligente Lösung. Das heißt, keinen Durchfahrtsverkehr mehr, aber auch keine Beschränkungen für Anwohner, Lieferanten, Polizei und Rettungskräfte." Um die Dörfer besser als bisher an die Innenstadt anzubinden, fordern die Grünen ein Bürgerbussystem und einen weiteren Ausbau des Radwegenetzes. Damit sich in Rinteln und Umgebung der Tourismus positiv weiterentwickeln könne, müssten die umweltpolitischen Rahmenbedingungen stimmen, betonte Ursula Helmhold. Das bedeute in der Konsequenz: "Schluss mit dem Gesteinsabbau, kein Tieferlegen des Messingsbergs, keine Sendemasten in Bebauungsbereichen, die Müllverbrennung im Kraftwerk Veltheim verhindern, damit die Feinstaubbelastung senken und alternative Energien weiterentwickeln." Im Wahlbereich 2, den Rintelner Ortsteilen, tritt Nina Weißer auf Platz eins der Stadtratsliste für die Grünen an. Damit habe die Jurastudentin aus Strücken gute Chancen auf einen Einzug in den Stadtrat, denn Ziel seien mindestens zwei Ratsmandate, davon geht Ursula Helmhold aus. "Junge und alte Menschen sollen sich in Rinteln wohl fühlen", fordert Nina Weißer, "daher treten wir für beitragsfreie Kindergärten, zusätzliche Krippenplätze und ein Tagesmütterprojekt ein, aber auch für neue Wohnformen im Alter." Für den Stadtrat kandidieren neben Ursula Helmhold und Nina Weißer auch Astrid Barenscheer-Heisecke und Dietmar Vogt. Für den Ortsrat Rinteln treten Gerhard Helmhold und Bernhard Heisecke an. In Hohenrode-Strücken kandidiert Nina Weißer und in Taubenberg Dietmar Vogt.

Nina Weißer



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