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Kreisgruppe Schaumburg-Hameln fünf Tage lang unterwegs

Museen, Burgen, Städte - Siedler bereisen Altmühltal

Landkreis (rd). Die diesjährige fünftägige Busfahrt führte die Kreisgruppe Schaumburg- Hameln im Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. nach Denkendorf im Altmühlkreis.

veröffentlicht am 24.07.2008 um 00:00 Uhr

Die 40 Mitreisenden aus den Siedlergemeinschaften Barksen, Hameln-Wangelist, Röcke und Umgebung sowie Stadthagen waren im Gasthof "Zur Krone" untergebracht. Nach dem Abendessen wurde ein Rundgang durch den Ort unternommen und dabei die Vorgärten inspiziert; anschließend fand im Gasthof ein gemütlicher Abend statt, bei dem die zurückliegenden Busfahrten im Film gezeigt wurden. Bei der Führung mit den "intimen Informationen" der Kammerzofe von der Heidecksburg in Rudolfstadt oder dem "Raubüberfall im Spessart" konnten viele Teilnehmer sich wieder erkennen. Nach einer Stadtführung in Eichstätt stand in Treuchtlingen der Besuch einer Modelleisenbahnanlage am zweiten Tag auf dem Programm. Diese Anlage, eine Welt für große und kleine Eisenbahnfreunde, ist mit 250 Quadratmeter erst im Entstehen und begeisterte alle dennoch. Am dritten Tag wurde das Kristallmuseum in Riedenberg mit dem fast acht Tonnen wiegenden weltgrößten Bergkristall besichtigt. Weiter ging die Busfahrt dann nach Kehlheim zur Befreiungshalle, die 1863 anlässlich des 50. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig errichtet worden war. Eine Schifffahrt führte von Kehlheim durch den Donaudurchbruch zum Kloster Welfenburg, wo alle sich vor der Klosterführung ein Bier schmecken ließen. Tag vier führte in die Vergangenheit. Vorbei am geografischen Mittelpunkt Bayerns in Kipfenberg ging es dort zum Römer- und Bajuwarenmuseum, wo Ausrüstungen, Modelle von römischen Wehranlagen und Darstellungen zur Lebensweise der Römer und Bajuwaren nachvollzogen werden konnten. Weiter ging die Busfahrt nach Berching-Pollanten; hier wartete eineÜberraschung auf alle: eine Treidelfahrt, bei der ein Schiff vom Ufer aus mit einer Leine zum Beispiel durch Pferdekraft gezogen wird. Auf dem Ludwigskanal, der mit einer Länge von 173 Kilometer den Main mit der Donau verbindet und 1846 von König Ludwig von Bayern in den Dienst gestellt wurde, zog ein Pferd das Schiff "Alma Viktoria" von der einzigen noch im Betrieb befindlichen Schleuse durch die wunderschöne Landschaft. Am fünften Tag hieß es Abschied nehmen - die Heimreise stand bevor. Sie wurde im Motorrad- und Nostalgie- Museum in Eschershausen unterbrochen.




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