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Nach Bürgerentscheid: Heimatbund-Chef Adolf Peeck fordert Geschlossenheit

„Museumslandschaft“ zum Leben erwecken

Wiedensahl. Vom Bürgerentscheid angeschlagen, doch in seinen Grundfesten nicht erschüttert, so hat sich der Heimatbund Wiedensahl mit seinem Vorsitzenden Adolf Peeck anlässlich seiner Hauptversammlung im „Alten Pfarrhaus“ präsentiert.

veröffentlicht am 27.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:42 Uhr

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Nach Beobachtung von Peeck habe die Entscheidung zur Folge gehabt, dass „einige im Ort nicht mehr miteinander reden“. Außerdem habe es auch Vereinsaustritte gegeben. Gerüchte, die im Dorf verbreitet würden, dass es Abneigungen seitens des Heimatbundes gegen den Förderkreis Wilhelm Busch geben würde, bezeichnete der Vorsitzende als „Quatsch“.

Vielmehr sei es wichtig, dass jetzt der Förderkreis, der Heimatbund und die Gemeinde als „Museumslandschaft Wilhelm Busch“ geschlossen aufträten. Gemeindedirektor Natan Adam werde in dieser Angelegenheit demnächst zu einem Gespräch einladen. Dies schickte Peeck voraus, bevor er in sieben Punkten die Arbeit der Heimatbund-Gruppe bilanzierte:

Um die plattdeutsche Sprache zu pflegen, werden künftig die Gesprächsrunden gefilmt und Teile ins Internet gestellt.

Wie bereits berichtet, wird der Verein die Räume im Alten Pfarrhaus herrichten – und so das Erbe von Wilhelm Busch pflegen.

Eine Arbeitsgruppe setzt die Erforschung der Geschichte Wiedensahls fort, auch hier ist unter anderem ein Video gedreht worden.

Die „Chronik der Gegenwart“ wird weiter im Archiv des Heimatbundes gesammelt.

Mithilfe des Dorferneuerungsprogramms solle das Ortsbild weiter verbessert werden.

Den Bereich „Landschaftspflege und Gemarkung“ sieht Peeck beim Wasser- und Bodenverband angesiedelt.

Fahrten würden bereits von anderen Vereinen angeboten, könnten aber auf Wunsch organisiert werden.

Im Streit um eine genaue Deutung von Wiedensahls Ursprüngen hat der ehemalige Wiedensahler Pastor Helmut Strecker eine Beteiligung des Niedersächsischen Instituts für Historische Regionalforschung in Hannover angeregt. Dessen Geschäftsführer Martin Stöber hatte sich auf Anfrage bereit erklärt, zu einem Gespräch nach Wiedensahl zu kommen. „Anhören ja, sofern es nichts kostet“, lautete der Tenor aus der Versammlung. Im Zuge der bevorstehenden Aufgaben könne man sich kein neues Projekt leisten.

200 Max-und-Moritz-Figuren als hölzerner Anstecker fürs Revers und als größere Figuren zum Hinhängen hat Günter Uhlig mit Blick auf das Jubiläum „150 Jahre Max und Moritz“ im Jahr 2015 angefertigt, was bei der Versammlung auf positive Resonanz stieß. Sowohl Adolf Peeck als auch der anwesende Vorsitzende des Förderkreises Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Rudolf Meyer, warben dafür, alle Ideen für ein gemeinsames Konzept zu sammeln. Das Zusammentragen der Initiativen hat Friedhelm Sölter übernommen




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