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Gesangs- und Klavierschüler Annette Pflug-Herdrichs begeistern beim Benefizkonzert das Publikum

Musik erbringt 500 Euro für Tschernobyl-Kinder

Bad Eilsen (mig). 500 Euro für den guten Zweck: Im Rahmen eines Benefiz-Konzertes für die Tschernobyl-Kinderhilfe haben die Gesangs- und Klavierschüler Annette Pflug-Herdrichs das Publikum begeistert. In der Eilser Christuskirche zeigten sich die Akteure bestens aufgelegt, "das hier ist für sie der Höhepunkt des Jahres", so Pflug-Herdrich.

veröffentlicht am 15.07.2008 um 00:00 Uhr

Tatsächlich hatten sich die Musiker gut auf die Reise von "Barock nach Rock" vorbereitet. Den Anfang machte Friedrike Steinmann mit dem einfühlsamen "I don't know how to love him" (aus Andrew Lloyd Webbers "Jesus Christ Superstar"), anschließend sang Steinmann gemeinsam mit Sophia Wollschläger (acht Jahre) ein Duett. Kaum zu glauben: Die jüngste Teilnehmerin glänzte bei Klaus-Dieter Gärtners "Weltraumreise" und "Hey kleine Kerze" wie eine ganz Große, mit ihrem beachtlichen Stimmumfang schaffte sie sämtliche Partien spielend. "Sie ist wirklich ein Talent", lobte Pflug-Herdrich die "kleineDiva" später. Nach Schumanns "Mondnacht" und Grieg-Liedern, brachte Susanne Hoffmann dann Brahms "Der Tod, das ist die Kühle" zu Gehör. Der Koloratur-Sopran zeigte keinerlei Schwächen - und sicher einen der besten Vorträge an diesem Abend. Den lockeren Teil des Programms - mit Musical-Melodien, Pop und Operette - läutete dann Silvia Wellhausen als kostümierte Hexe "Wicked" ("Der Zauberer und Ich") ein. Wie ein Derwisch fegte sie über die Bühne und erfreute damit vor allem das junge Publikum. Ebenfalls einen großen Applaus verdiente sich der 15-jährige Atakan - immerhin Teilnehmer der zweiten Runde des RTL-Talentwettbewerbs - mit Duffys "Mercy" und "Listen". Ebenfalls großartig: die Interpretation von "Simply the best" (Tina Turner) und "Saving all my love" (Whitney Houstons). "Wir wollen in unseren Konzerten allen etwas bieten, wir machen daraus immer eine Show", erklärte Annette Pflug-Herdrich im Anschluss. Alle Teilnehmer seien sehr zufrieden mit ihrer Leistung gewesen, "es hat allen viel Spaß gemacht." Ein großes Lob verteilte Pflug-Herdrich an die Eilser Kirchenleitung. "In Rinteln stand diesmal kein Saal zur Verfügung, die Eilser Gemeinde ist aber sofort eingesprungen." Die Spende für die Tschernobyl-Kinderhilfe (500 Euro) soll in nächster Zeit übergeben werden. Pflug-Herdrich: "Wir haben auch in den letzten Jahren für ,Kinder in Not' gespendet."




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