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Neue Kapelle ist aus Lindhorster Auflösung hervorgegangen / Proben im Hohnhorster Pfarrheim

Musik in Hastes Ohren

Haste. Mit der „Haster Dorfmusik“ bereichert eine neue Kapelle die Musikszene im Schaumburger Nordkreis. Ganz neu ist das Ensemble allerdings nicht, wie Leiter Bernd Krohme beim Haster Grünkohlessen erklärte.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Hervorgegangen ist die Gruppe demnach aus der Lindhorster Blaskapelle, die früher unter anderem den Laternenumzug in Haste begleitet hatte. Doch da sich die Lindhorster Musikgemeinschaft aufgelöst hat, machten zehn ehemalige Mitglieder dieser Formation zunächst in Haste weiter. „Wir wollten noch einmal etwas Neues probieren“, sagte Krohme.

Im Juli 2014 wurde ein neuer Verein gegründet. Doch der Name „Haster Dorfmusik“ kam erst später. In dieser Woche erlebten 150 Haster den ersten Auftritt der Kapelle, der ausgesprochen gut ankam. Ein weiterer ist bereits geplant: Am 5. Juni spielt die „Haster Dorfmusik“ beim Frühschoppen im Bürgerhaus, bei dem Anlass singt auch der Eisenbahnerchor Haste, der Initiator ist.

Die Mitglieder der neuen Blaskapelle stammen aus Lindhorst, Haste, Hohnhorst, Horsten, Algesdorf, Neustadt und Nienburg. Die Instrumente reichen von Trompete über Saxofon bis Tuba. Doch auch Schlagzeug und E-Bass kommen zum Einsatz. Das Repertoire umfasst sowohl typische Blechblasmusik als auch Popmusik.

Das Ensemble ist mittlerweile auf gut 20 Mitglieder angewachsen. Doch Neuzugänge, speziell Musiker, sind laut Krohme stets willkommen. Der Dirigent lud Interessierte zu den Proben ein, die freitags ab 20 Uhr im katholischen Pfarrheim Hohnhorst sind. Auch Fördermitglieder seien willkommen.

In Haste dürften die Blasmusiker nun gefragt sein. Möglicherweise würzen sie auch das nächste Grünkohlessen – Termin ist der 8. Februar 2017. gus




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