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Quartett „Vis a Vis“ gefällt mit Klängen zwischen Temperament und Schwermut

Musikalisches Kleinod

Bückeburg. Ein musikalisches Kleinod hat der Kulturverein Bückeburg zum Abschluss seiner Kammermusikreihe in dieser Saison mit dem Konzert des Ensembles „Vis a Vis“ geboten.

veröffentlicht am 04.03.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

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Bei seinem zweiten Besuch in Bückeburg nach dem viel beachteten Auftritt im Rahmen der „Poetischen Momente“ vor zwei Jahren begeisterte das vielseitige Quartett im nahezu ausverkauften Saal des Staatsarchivs mit seinen virtuosen Klassik-, Klezmer- und Jazzinterpretationen. Erneut gelang es dem Ensemble aus Klarinettist Martin Albrecht, Pianist Robert Herrmann, Bandoneonist Michael Dolak und Sängerin Jane Maturell auf meisterliche Weise, die kreative Variabilität des Jazz mit dem Temperament lateinamerikanischer Rhythmen und der einfühlsamen Schwermut der aus der jüdischen Tradition Osteuropas stammenden Klezmermusik zu einer stimmigen Mischung zu vereinen.

Dabei wechselten die vier Musiker mehrmals die Besetzung auf der Bühne, um einzelne Instrumente in den Fokus zu stellen und das Publikum die ganz verschiedenen Klangfarben ihres Könnens genießen lassen zu können.

Die Zuhörer bekamen Kompositionen des argentinischen Klarinettisten Giora Feidmann dargeboten, außerdem eine Sonate für Klarinette und Klavier von Francis Poulenc, Klänge des Modern-Jazz-Gitarristen John Abercrombie, von Astor Piazzolla, dem Begründer des Tango Nuevo und des Jazz-Großmeisters Chick Corea.




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