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Interpreten und Anbieter präsentieren außer Klassikern und Standards auch zahlreiche Überraschungen

Musik-Feuerwerk beschließt Weihnachtsmarkt

Bückeburg (bus). Ein kleines musikalisches Feuerwerk hat am Wochenende den Bückeburger Weihnachtsmarkt beschlossen. Zum Ausklang des zehntägigen Adventsvergnügens lieferten gleich acht Formationen Proben ihres aktuellen Leistungsvermögens. Zu hören waren überwiegend weihnachtliche Standards, es gab aber auch – wie all überall im festlich herausgeputzten Budenpark – zahlreiche Überraschungen zu entdecken.

veröffentlicht am 13.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 10:21 Uhr

Im Kreis der jungen und sehr jungen Besucher verblüffte beispielsweise die vom „Fröhlichen Dutzend“ per Gesang vermittelte Erkenntnis: „Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen“. Junge und ältere Gäste gleichermaßen ins Staunen versetzte ein Schokoladen-Nikolaus am Stand der Immanuel-Schule. Der Kollege von Knecht Ruprecht brachte „satte“ viertausend Gramm auf die Waage und wurde für einen guten Zweck versteigert.

Im Holzpavillon von Bückeburgs französischer Partnerstadt Sablé sur Sarthe erläuterten Brigitte Boutruche, Yves Perrigonas, Raymond Galloyer sowie Jean und Martine Féau die Geheimnisse der Schweinefleisch-Spezialität „Rillette“. Andreas Schmidt-Probst vom „House of Whisky“ erhellte die Hintergründe der Branntwein-Seifen Laphroaig und Bunnahabhain. Und wer’s nicht nur sauber, sondern auch kuschelig haben wollte, konnte am Wärmetierstand in Erfahrung bringen, dass „zwei Minuten in der Mikrowelle bis zu zwei Stunden angenehme, natürliche Wärme spenden“. Das Wärmespenden funktionierte freilich auch ohne elektromagnetische Wellen.

Im Getränkesegment waren vor allen Dingen die Klassiker aus der Punsch- und Glühweinküche gefragt, beim umfangreichen Verpflegungsangebot ergänzten Stippgrütze, Kartoffelpuffer, gebackener Schafkäse und heißer Vanillepudding das herkömmliche Brutzelangebot. Darüber hinaus punktete der Weihnachtsmarkt mit einer picobello bestückten Tombola. In der von der Händlergemeinschaft „Handel aktiv“ organisierten Ausspielung lockte als Hauptpreis eine siebentägige Schiffsreise für zwei Personen im Wert von mehr als 2000 Euro.

Apropos Euro: Unter den Anbietern herrschte weitgehend Zufriedenheit mit den erzielten Umsätzen. Die Schilderungen erreichten zwar nicht unbedingt euphorische Dimensionen, aber der Markt habe sich „durchaus gelohnt“, lautete die gängige Meinung. Als gestern und vorgestern tiefe Temperaturen das winterliche Ambiente vervollständigten, wären viele Mitwirkende und Gäste um eine Fortsetzung nicht böse gewesen.




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