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Bundestagsmitglied Maik Beermann im Gespräch mit Familie Bock

Mut machen und Fragen klären

Lauenau. Der tragische Fahrradunfall des jungen Lauenauers Maximilian Bock wirft für dessen Familie bis heute viele Fragen auf. Inzwischen hat sich auch der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) der Geschichte angenommen und hat ein Fachgespräch zwischen der Familie und Eberhard Gienger, ebenfalls CDU-Bundestagsabgeordneter, dazu mehrfacher Deutscher Meister in verschiedenen Disziplinen des Kunstturnens und bis 2010 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Olympischen Sportbundes, in die Wege geleitet.

veröffentlicht am 08.04.2014 um 20:33 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:42 Uhr

Der Unfall von Maximilian Bock ereignete sich im März 2008 bei einem Rennrad-Training am Mont Ventoux. Nach der Erstbehandlung in einem französischen Krankenhaus wurde der im Koma liegende Maximilian in ein deutsches Krankenhaus geflogen.

„Die medizinische Versorgung war in allen Häusern absolut in Ordnung“, sagte Wilfried Bock im Gespräch mit Beermann, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten. Doch nach dem Unfall änderte sich das Leben für Familie Bock schlagartig. Der seit dem Sturz mehrfachbehinderte Maximilian Bock befindet sich noch heute in umfassenden Rehabilitationsmaßnahmen.

„Als ich ihn Anfang 2013 kennenlernte und sein Vater mir über den Unfall berichtete, war mir klar: Hier möchte ich unterstützen“, so Beermann. „Herr Bock leistet einen unermüdlichen Kampf um die offenen Fragen rund um den Unfallhergang zu klären.“ Derzeit seien noch viele Puzzleteile zusammenzufügen. „Mit Eberhard Gienger konnte ich einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages für dieses Thema gewinnen, der sich innerhalb des Sportes und seiner Gremien auskennt.“

Gienger ermöglichte Maximilian Bock unter anderem ein Gespräch mit dem querschnittsgelähmten Sportler Ronny Ziesmer, der 2004 einen schweren Sportunfall hatte und mittlerweile wieder als Handbiker an Sportwettkämpfen teilnimmt. Gienger zeigte sich dabei „vom Mut und Willen Maximilian Bocks, wieder Sport treiben zu können, beeindruckt“, sagt Beermann. Bei Giengers nächstem Treffen mit Maximilian wollen beide deshalb einen Tandemfallschirmsprung unternehmen.

Gemeinsam mit Familie Bock wollen die Abgeordneten Beermann und Gienger zudem das Thema im Detail betrachten und „gegebenenfalls Fragen der Haftung neu bewerten“.kle




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