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„Phönix Kurlichtspiele“ zeigen heute und am Freitag „Good bye, Lenin!“

„Mutter Kerner“ und der Mauerfall

Bad Nenndorf. Die „Phönix Kurlichtspiele“ zeigen heute, Dienstag, um 20.30 Uhr und am Freitag, 4. Oktober, um 18 Uhr den Wende-Kultfilm „Good bye, Lenin!“. Außerdem läuft heute, Dienstag, um 18 Uhr noch einmal „Der König von Deutschland“ mit Olli Dittrich und am kommenden Freitag um 20.30 Uhr gibt es die Vatikan-Komödie „Habemus Papam: Ein Papst büxt aus“.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 19:32 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:22 Uhr

Olli Dittrich und Veronica Ferres harmonieren in den Hauptrollen einer Satire über den wohl durchschnittlichsten Menschen Deutschlands, der zum Orakel für eine Marketingfirma wird. Gemeint ist Thomas, der mehr Zeit mit Fußballgucken als mit Lesen verbringt und sich vorübergehend der totalen Überwachung preisgibt.

In „Good bye, Lenin!“ verpasst Christiane Kerner (Katrin Sass) krankheitsbedingt den Mauerfall. Da sich „Mutter Kerner“ aber in der Deutschen Demokratischen Republik ausgesprochen wohlgefühlt hatte, versuchen Freunde, Familie und Bekannte, sie vor der harten Realität zu „schützen“, denn ihr schwaches Herz würde das Ende der deutsch-deutschen Teilung womöglich nicht überstehen. In weiteren Rollen sind Daniel Brühl, Maria Simon und Florian Lukas zu sehen.

In „Habemus Papam“ spielt Michel Piccoli den Kardinal Melville, der auserkoren ist, Papst zu werden. Doch der Geistliche ist sich sicher: Die, die ihn gewählt haben, irren sich. In Panik flieht er vor der großen Aufgabe, die ihn gleichsam einschüchtert, der Vatikan ist aufgeschmissen. Kritiker loben Nanni Morettis Film als einen gelungenen Versuch, dem Publikum das Kirchenoberhaupt von der menschlichen Seite zu zeigen.gus




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