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Bei den Apfeltagen: Stand mit Gewinnspiel

Nabu Rinteln informiertüber Streuobstwiesen

Rinteln (rd). Der Naturschutzbund (Nabu) Rinteln will bei den Rintelner Apfeltagen am Wochenende "spannend und sachkundig"über die Bedeutung des landschaftskulturellen Erbes "Streuobstwiese" informieren.

veröffentlicht am 17.10.2008 um 00:00 Uhr

"Die Streuobstwiese ist ein Modellprojekt, das beweist, dass man landwirtschaftliche Bewirtschaftung und Naturschutz durchaus miteinander vereinbaren kann", sagt Nick Büscher, 1. Vorsitzender der Rintelner Naturschützer. Auch die Nabu-Gruppe Rinteln leiste ihren Beitrag zum Erhalt dieses wertvollen kulturellen Erbes, das zugleich einen vielfältigen Lebensraum zum Beispiel für den Steinkauz biete: In Hohenrode haben die Naturschützer eine Streuobstwiese unterPacht, langjährig gepflegt durch ehrenamtlich Aktive. "Denn eine Streuobstwiese muss von Menschenhand gepflegt werden, um ihr Potenzial zu entfalten. Sie ist Bestandteil einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft, die unsere Regionen in Deutschland jahrhundertelang geprägt haben. Nun droht dieses Erbe verloren zu gehen", verweist Büscher auf die Intensivierung der Landwirtschaft, die Vernichtung von Streuobstbeständen durch Bauvorhaben oder die Boykottierung der Vermarktung von Streuobst durch EU-Richtlinien, die eine bestimmte Qualität in Größe, Form und Farbe vorschreiben, die Streuobst bei extensiver Bewirtschaftung nicht einhalten kann. Über dies und mehr informiert der Nabu bei den Rintelner Apfeltagen. Darüber hinaus bietet die Nabu-Gruppe Rinteln ein kleines Gewinnspiel an - natürlich rund um den Apfel. Außerdem besteht am Nabu-Stand die Möglichkeit, Korken und alte Mobiltelefone abzugeben.




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