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Sozialverband Rinteln: Lieselotte Schubert übernimmt Vorsitz von Vera Nolting

Nach Übergangslösung ein neuer Vorstand

Rinteln (who). Nachdem Vera Nolting vor 15 Monaten den verwaisten Vorsitz des Ortsverbandes Rinteln im Sozialverband Deutschland übernommen hatte, ist zur Hauptversammlung im Hotel Stadt Kassel ein neu gewählter Vorstand in die Verantwortung gegangen. „Meine Arbeit ist damit getan“, verabschiedete sich Vera Nolting zufrieden, die sich für die Neuformierung stark gemacht hatte.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:42 Uhr

Den neuen Vorstand bilden Lieselotte Schubert, Erste Vorsitzende; Willibald Locker, Zweiter Vorsitzender; Waltraud Tegtmeier, Schatzmeisterin und Liane Kunze, Schriftführerin. Neben Petra Hanke-Dudka, Halina Brzoska und Renate Lang als Beisitzer sowie Rudolf Schneider, Günter Steding und Dieter Janson als Revisoren hat der Sozialverband in Rinteln mit Heinz-Dieter Edler als erfahrenem Verwaltungsmann Verstärkung erhalten.

Der ehemalige Ordnungsamtsleiter der Stadt Rinteln hat sich vorgenommen, sich in seinem „Unruhestand“ in soziale Projekte einzubringen und wird dabei den Sozialverband in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Der Ortsverband Rinteln ist zurzeit sehr aktiv, berichtete Vera Nolting und erinnerte an gut 25 Klön- und Kaffeenachmittage im Jahr 2009 sowie zehn Reisen und Ausflüge.

Der Mitgliederbestand belaufe sich unverändert auf 400 Personen. Um die Finanzen sei es gut bestellt, aber trotz sparsamen Wirtschaftens müsse man daran denken, künftig die Ausgaben zu senken und sei darüber hinaus auf Mitgliederzuwachs angewiesen.

Mit Adolf Bauer hatte Vera Nolting, die selber in der Zentrale in Hannover angestellt ist, sogar den Präsidenten des Sozialverbandes Deutschland und Landesvorsitzenden zur Hauptversammlung einladen können. Bauer nutzte die Gelegenheit, in seinem Grußwort mit einem gängigen Vorurteil aufzuräumen: „In der jüngeren Vergangenheit haben bestimmte politische Kräfte immer wieder versucht, von den wahren Übeltätern in unserem Land abzulenken.“ Die wahren Schmarotzer seien nicht die Hartz-IV-Empfänger, sondern „ganz andere Leute“. Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegten, nur 1,9 Prozent der Missbrauchsfälle entfielen auf Hartz-IV-Bezieher. Dagegen kämen auf einen Euro Missbrauch bei Hartz-IV-Empfängern 1399 Euro an Steuerhinterziehung.




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