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Eveser Surfer ziehen nach „Großreinemachen“ positive Bilanz / Auch Vandalismus rückläufig

Nach Badeverbot weniger Müll am Gevattersee

Evesen (mig). Der Gevattersee ist kein Badesee mehr: Ausgesprochen gute Erfahrungen mit den von der Hofkammer ausgesprochenen Verboten (wir berichteten) haben die Eveser Surfer gemacht. Weniger Müll als noch vor dem Bade-, Grill und Zelt-Verbot hat der Surfclub Gevattersee bei seinem Absurf-Termin festgestellt. Vorsitzender Klaus Udo Hennings sagt gegenüber unserer Zeitung: „Beim letzten Mal benötigten wir noch einen Container, diesmal haben wir aber keinen mehr bestellt.“

veröffentlicht am 27.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 17:21 Uhr

Seit einigen Monaten ist das Verbot der Fürstlichen Hofkammer nun in Kraft, und es hat, zumindest im Bereich des Surfclubs, sichtlich geholfen. Zwar fanden sich beim jährlichen „Großreinemachen“ wieder einige Farbeimer und anderer Unrat, insgesamt sei man aber mehr als zufrieden, so Hennings: „Das Verbot wirkt sich positiv aus, es ist viel weniger Müll geworden.“ Ebenfalls gegriffen hat das Schwimmverbot – die Surfer jedenfalls haben über den Sommer nur noch wenige Badegäste gesichtet. Hennings: „Es hat öfters Kontrollen gegeben.“

Mit der Müll-Problematik haben die Surfer schon seit der Gründung des Vereins vor rund 30 Jahren zu kämpfen gehabt. Nach örtlichen Trinkgelagen und Grillabenden sah es am Strand aus „wie Sau“ – das breite Angebot zog sogar Ratten an.

Beteiligt am Umweltfrevel waren aber nicht nur heimische Schwimmgäste: „Es waren viele Leute von auswärts dabei. Das liegt wohl an der nahen Bundesstraße“, erinnert sich Hennings. Ganze Wohnungsgarnituren seien hier entsorgt worden. „Man hätte sich hier komplett einrichten können“, scherzte Hennings. Hinzu kam häufig auch Vandalismus. Erst im letzten Jahr wurde den Surfern der Schaukasten zerstört.




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