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Neubürger erzählen bei Empfang, warum es sie hierher zog

Nach Bückeburg, der Liebe wegen

Bückeburg. Liebe, Arbeit und die gute Lage – das scheinen die wichtigsten Gründe für einen Umzug nach Bückeburg zu sein. Beim dritten Neubürgerempfang der Stadt waren deshalb vor allem Pärchen und Paare zu sehen. „Wir haben uns hier am Schloss kennengelernt“, meint das Ehepaar Meyer. „Hier kann man gut Kinder großziehen“, sagen Ayhan und Hülya Yesilyurt.

veröffentlicht am 18.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

Venedig, Paris, Bückeburg? Nach einer kleinen Umfrage beim Neubürgerempfang im Foyer des Rathaussaals konnte man tatsächlich den Eindruck gewinnen, Bückeburg sei die „neue Stadt der Liebe“. Viele der über 80 Teilnehmer gaben an, dass ihr Umzug persönliche Gründe hat: „Wir wollen heiraten“, war an diesem Nachmittag die mit Abstand am häufigsten gehörte Antwort.

Das Ehepaar Meyer beispielsweise hat sich am Bückeburger Schloss kennengelernt. „Wir waren sofort verliebt und wussten: Das ist es.“ Oliver Meyer lud seine spätere Frau zum Kaffee ein, später gab es Blumen und kleine Geschenke. „Es war alles sehr romantisch“, erinnert sich Sabine Meyer. Die Hochzeit sei „traumhaft“ gewesen.

Der Liebe wegen ist auch Hülya Yesilyurt nach Bückeburg gekommen. Es gefalle ihr hier sehr gut, sagt sie, vor allem die alten Häuser haben es der Türkin angetan. Ehemann Ayhan kennt die Stadt schon seit 34 Jahren. Er arbeitet bei der Gemac und fühlt sich in der ehemaligen Residenz nach eigenem Bekunden „sehr wohl“. „Schlimme Dinge“ sind Ayhan Yesilyurt bisher nicht passiert, „ich habe hier viele Freunde und Kollegen, der Zusammenhalt ist sehr gut.“ Für die Zukunft hofft das Ehepaar auf Nachwuchs: Bückeburg, so Yesilyurt, sei ein guter Ort, um Kinder großzuziehen. „Hier gibt es gute Kindergärten und gute Schulen.“

Das findet auch Peter Jarausch, der ebenfalls der Liebe wegen in die ehemalige Residenzstadt gekommen ist. Weit hatte es der passionierte Läufer dabei nicht. Er kommt aus Hessisch Oldendorf und fühlt sich in Bückeburg schon jetzt heimisch. „Bückeburg hat ein gutes Kultur- und Freizeitangebot“, so der Zuzügler. Dazu komme ein breites Angebot an Gastronomie und ein ausgebautes Netz an Fahrradwegen. Über die Einladung zum Neubürgerempfang habe er sich sehr gefreut, sagt Jarausch. „Man merkt, man ist der Stadt nicht egal, so ist es persönlicher und nicht nur ein Verwaltungsakt.“

Im Foyer des Rathaussaals begrüßte Bürgermeister Reiner Brombach die Neubürger dann mit einem Glas Sekt und einem Umschlag, in dem Infomaterial und Gutscheinen für den Besuch städtischer Einrichtungen enthalten war. Das Ehepaar Vololonirina freute sich vor allem über zwei Bändchen für die „Lange Nacht der Kultur“: „Ein tolles Geschenk – wir werden auf jedem Fall hingehen.“

In einer kurzen Ansprache informierte Brombach die Gäste über die zahlreichen Möglichkeiten, die Bückeburg für sie bereithält. mig




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