weather-image
×

5,5 Millionen gut genutzt – Städtebausanierungsgebiet Hannoversche Straße wird bis 2013 ausgefördert

Nach elf Jahren gibt es kein Geld mehr vom Land

Bückeburg (rc). Das Städtebausanierungsgebiet Hannoversche Straße steht vor der Ausförderung. Insgesamt 768 000 Euro erhält die Stadt noch von Land Niedersachsen bis 2013. Dann ist Schluss, mehr gibt es nicht. Das teilte Stadtkämmerer Horst Tebbe mit. Außer den bereits erfolgten Zusagen wie etwa für die Sanierung der Hannoverschen Straße müssen die restlichen Arbeiten, wie möglicherweise die Auslagerung des Tankhofes Harting, und weitere private Sanierungsvorhaben aus diesem Topf bezahlt werden.

veröffentlicht am 15.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 09:41 Uhr

Der von der Stadt für die Jahre 2010 bis 2013 beantragte Abschlussrahmen hatte insgesamt 1,09 Millionen Euro betragen, so der Kämmerer im Wirtschafts- und Finanzausschuss weiter. Als Zuschuss hätte die Stadt eigentlich nur 600 000 Euro erhalten dürfen. Da derzeit aber beim Land die Nachfrage anderer Kommunen nach Städtebauförderungsmitteln eher gering ist, bot das zuständige Sozialministerium in Hannover aus freien Stücken der Stadt 768 000 Euro an – wenn sie im Gegenzug der Ausförderung zustimmt und keine weiteren Mittel mehr beantragt.

Dem habe die Stadt zugestimmt, so Tebbe: „Wer weiß, ob das Land angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise in den kommenden Jahren überhaupt noch Geld für die Städtebausanierung zur Verfügung stellen kann.“ Was Zustimmung im Ausschuss hervorrief. Mehrheitschef Bernd Insinger (SPD): „So haben wir eine erfreuliche Planungssicherheit.“

Mit dem Gebiet rund um die Hannoversche Straße war die Stadt 2002 zum zweiten Mal in ein Städtebausanierungsprogramm aufgenommen worden. Auf insgesamt 5,5 Millionen Euro war das Gesamtvorhaben taxiert. Allein der Abriss und die Sanierung der alten Hallen des Fahrzeugherstellers Kögel kosteten 1,2 Millionen Euro. Auf der Fläche wurde das innenstadtnahe Neubaugebiet Falkingsviertel entwickelt. Mit riesigem Erfolg: Die 55 Bauplätze waren innerhalb kürzester Zeit verkauft. Heute ist fast alles bebaut.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige