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Rodenberg baut die Krippenbetreuung aus

Nachfrage nach Ganztagsplätzen steigt

Rodenberg (bab). Der stetige Ausbau von Krippenplätzen bis zum Jahr 2013 ist Ziel der Samtgemeinde. Die Verwaltung legte dem Ausschuss für Jugend-, Kindergarten- und Kulturangelegenheiten einen Überblick über die Belegung und das Angebot der Kindergärten vor. Von der Betreuung von Kindern im Alter unter drei Jahren bis zu Ganztagsplätzen und Hort hält die Samtgemeinde inzwischen ein Angebot mit diversen Möglichkeiten vor.

veröffentlicht am 22.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:41 Uhr

Wie Reinhard Peter von der Verwaltung berichtete, sei wegen des beitragsfreien Kindergartenjahres eine größere Nachfrage an Ganztagsplätzen vorhanden. Engpässe werden bereits im Rodenberger Kindergarten am Mozartweg deutlich. Da dort aber eine integrative Gruppe eingerichtet werden müsse, könnte dies eine Gelegenheit sein, in dieser Einrichtung 14 weitere Ganztagsplätze zu schaffen.

Auch die Nachfrage nach Krippen steigt stetig. „Wir haben mittlerweile 43 Plätze“, legte Peter dar. Für weiteren Bedarf bestehe die Möglichkeit, das Angebot in Apelern und in der „Rappelkiste“ Lauenau auszuweiten, nannte Peter als Optionen.

Anders sieht es bei der Vormittagsbetreuung der Regelkinder aus. Die Verwaltung hat ermittelt, dass im kommenden Jahr 24 Kinder weniger in der Samtgemeinde einen Platz benötigen. Grund ist der Rückgang der Kinderzahlen. Peter sieht für die Samtgemeinde die Möglichkeit, den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch durch die frei werdenden Kapazitäten leichter zu erfüllen.

Wie die Verwaltung deutlich macht, versucht sie auch in Not- und Sonderfällen eine Betreuung zu ermöglichen. Ist eine Unterbringung in den Kindergärten nicht möglich, werden Tagesmütter vermittelt. Zurzeit betreuen acht Tagesmütter 47 Kinder.




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